Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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lich kath,, mit 26 Pfarr- und 221 Suk- kursalkırch,h Nahrungszweige: der AK- kerbau liefert den Harhrgeh Kornbedarf nicht, an Wein werden jährlich 122,500 Oxhofte gekeltert. Die Viehzucht könnte ausgebreiteter seyn: man zählt 7,260 Pferde, 1,569 Maulesel, 3,900 Esel, 45,560 Stück Rindvieh, 104,500 Schaafe, die bes- sern Käse als Wolle liefern, z,000 Zie- gen, 21,000 Schweine und 6,674 Bienen- stöcke. Von den Schätzen des Mineral- reichs werden blo[s:Marmor, Schiefer und Kalk benutzt. Der Gewerbfleils ist unbedeutend: man unterhält 2 Glashüt- ten, 5 Papiermühlen und macht einige woliene Zeuche, Leder und Nägel. Aus- fuhr: Schiefer, Kalk, Marmor, Rind- vieh, Esel, Maulesel, Pferde, Hammel, Wolle, Schaafkäse, Butter, rohes Wachs, Schweine, Wein und Branntwein. Staatsverbindung: das Departement sen- det 2Mitglieder zur Kamıner und gehört zur 10.Militärdivision, zur 12. Forstkon- servation, zur Diözese von Bayonne u. unter den königl. Gerichtshof zu Pau. Eıntheilung: in 3 Bez., 26 Kantone und

‚601 Gemeinden,

Oberreichenstein, Oester._Bergstadt im Böhm. Kr. Prachin, mit ı90H. und 1,434 E. Glas- und Paterlhütten; aber die vormaligen Goldbergwerke sind ein- gegangen. Unweit davon das wüste DBersschl. Karlsberg oder Böhmerwald.

Oberrhein, Franz, Departement im nordöstlichen Frankreich, zwischen 240 96° bis 250 ı2° ö. L. Und 470 27° bis 480 14° n. Br.,ım N. an Niederrhein ‚im. ar den Rhein und Deutschland, im S. an Heivetien und Doubs, im W. an Ober- saone und Wasgau gränzend, 76,96 OM. grols. Oberfläche: eın langes Thal, wel- ches sich zwischen Rhein und Wasgau ausbreiiet, mit Hügeln, Waldungen u. Thälern bedeckt. Boden: im Gebirge steinig, in den Thälern nur mit einer 18 Zoll bis 3 Fuls starken,.sehr-frucht- baren Decke überzogen. Gebirge: der Wasgau. Gewässer: Rhein, Laber, 1ll, Lauch, Largue; mehrere Kanäle; 2 klei- ne Binnenseen; gegen 300 leiche,; Mi- neralwässer bei Sulzbach, Sulz, Rixbeim u.a. Klima: gemäfsigt, zum Theil mil- de. Produkte: Getraide, Hülsen- und

- Gartenfrüchte, Fiachs, Hanf, Rübsaa-: men, Färberröthe, Wau), Tabak, Kartof-

feln, Wein, Obst, besonders Kirschen, Holz, die gewöhnlichen Hausthiere, Fe- dervieh, Fısche, Bienen, Siiber, Kupfer, Biei, Eisen, Antimonium, Steinkohlen, Torf, Erdpech u. a. Mineralien. Volks- menge 1815: 318,577; doch rechnet der Alm. Roy. von 1817 noch 346,759, weahr- scheinlich ohne davon die abgegebenen Distrikte abzuziehen. Der grölsere Theil der Bewohner besieht aus Deutschen mit einemlIdiome, das sich dem Schwei- zer nähert. Unter ihnen rechnet man 249,400 Kath., 40,000 Luth., 16,000 Reform.,

10,000 Juden und. 3,1860 Mennoniten und.

Anabaptisten. ahrungszweige: der Ackerbau wird mit vieler Einsicht ge- trieben, und auch der Arıibau der Han- delskräuter, besonders Tabak, Krapp u. Rübsaamen, ist sehr ausgebreitet. An Wein keliert man 232,3121/, Oxhofte, Der Viehstapel bestand 1804 aus 32,152 Pferden, 50 Mauleseln, 2,28r Eseln, 09,014 Stück\Rindvieh, 02,118 Schaafen, 21,990 Ziegen und 44,615 Schweinen. Der Berg- bau ist sehr herabgekommen, und die meisten Minen in dem berühmten Thale

von Giromasny sind aufgelassen. An

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Steinköhlen fewinnt man noch 20,000 Zeitner, an Silber 259 Mark, an Rupfer 1,200 Zentner,.an Blei 300 Zentner, an Glätte 100 Zentner. Man findet 6 grolse

‚Eisenwerke, weiche 77,000 Zentner Gufs=-:

eisen, 43,000 Zentner Stabeisen, 6,609 Zentner Bisenblech. 4,900 Tönnchen mit Weifsblech und 46,000 Sensen liefern. Aufserdem sind noch 17 kleine Hammer- schmieden, 8 andre Eisenwerke, 2Draht- züge und einige Glashütten im Gange. Auch werden ır großse Baumwollen. spinnmaschinen mit 15,900 Arb. Leinen- und Kaitunweberei, Tüchweberei in 26

'Fabr., 13 Papiermühlen, 116 Gärbereien

u. s. w. unterhalten.Ausfuhr: Wein (29,750 Oxhofte), Hanf, Fiachs, Gentian, Bauholz, Branntwein und Kirschwasser, Eisen, Stahl, Blech, Kessel, Drabt, baumwollne Mützen, Siamoisen, ge- @ruckte Leinewand, Band, Tuch, Leder, Maroquin, Twils. Staatsverbindung: das Depart. wählt 3 Deput. zur Kammer und gehört zur.z. Militärdivision, zur 20. Korstkonservation, zur Diözese von Strasburg u. unter den königl. Gerichts- hof, zu Colmar. Eintheilung: ihn

Beet 29 Kantone und 485 Gemein-

en.

Oberriexzingen, Würt. St. in der L.V. Enz, O0. A. Vaihingen an der Enz, mit 914 Einw.: er

Oberrode, Hess. Mfl. im Starkenb. A. Dieburg, mit 1,006 E.

Oberrosbach, Hess. St. und Sitz eines A. in der Prov. Oberhessen, mit 175 H. und 973 E., wor. viele Flaneilweber.

Obersaone, Franz, Departement im nordöstlichen Frankreich, zwischen 239 3° bis 249 ıg östi. L. und 479? bis 480 6° n. Br., im N. an den Wasgau, im O. an Oberrhein, imS. an Jura, im$S. W. an Doubs und im W, an Gäte dor grän-. zend, I17,99 QM. grofs. Oberfläche: mit Bergen, Hügeln urd Thälern abwech- selnd. Boden: meistens steinig u. tho- nig, strichweise' fruchtbar, die Röhen mit Waldung und Reben bekränzt. Ge-

birge: Vorberge des Waszau, als der Mont cornu und Mont$S. Jean. Gewäs-

ser: Saone, Vignon, Drügeon, Amance; viele geringe Teiche; dieMineralwas- ser zu. Rippels und Luxeuil. Klima: gemälsigt. Produkte: Getraide, Hül- sen- und Gartenfrüchte, Hanf, Wein, Obst, Holz, die gewöhnlichen Haus- thiere, Federvieh, Wild, Fische, Bie- nen, Eisen, Steinkohlen un. a. Minera- lien. Volksmenge 18:16: 312,225, meistens Katholiken, doch finden sich auch ein?- ge lutherische Gemeinden. Nahrungs- zweige: Ackerbau mit Dreifelderwirth- schait, Weinbau und Viehzucht. Der Bergbau geht auf Eisen: man gewinnt 315,000 Zentner Gufseisen und beschäf- tigt 35 Hochöfen, 45Frischfeuer, ı2 Ham- merschmiede, 6Gulswerke, 2 Drahtzüpge, ı Weilsblechhütte und z01 sonstige Bi- senwerke. Ein Steinkohlenbergwerk liefert 165,000 Zentner. Sonst wenige Gewerbsamkeit. Ausfuhr: Korn, Hafer, Heu, Wein, Vieh un. Füllen, Käse, But- ter, Eisen, Banholz, Stabholz, Glas, Pa- pier. Staatsverbindung: das Departe- inent sendet 2 Deput. zur Kammer und gehört zur 6. Militärdiv., zur 19. Forst- konservation, zur Diözese u, unter. den königl. Gerichtshof von Besangen. Ein- theilung: in 3 Bezirke, 27 Kantone und 6456 Gemeinden. i.

Oberscheinfeld, Baier. Mil. im Ober- ne mit einem alten Bergschl. unä' 99 MH.