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‚kohlen(30 Mill, Zentner),
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spielen und 28,052 H. Die westl. Seite
ist mit Gebirgen, den Cheviothills.be-_
deckt, die Küste wild und von Ralkfel- sen umgeben; im S. sieht man noch ei- nige Ueberbleibsel des Piktenwalls. Der Tyne, Weannbeck,. Coguet und Tweed bewässern die Provinz, die nur auf der O$tseite fruchtbar ist,‘und sich überhaupt. besser zur Viehzucht, als zum Ackerbau eignet; sie hat auch schönes Rindvieh-und Schaafe von der Cheviotrasse.,. Der Bergbau geht auf Steinkohlen und Blei: ersterer Bau.be- schäftigt am Tyne 38,475, am Were in Durham 26,250 Menschen, welche jähr- lich. über 62 Mill. Zentner ausbringen, wovon etwa 3/, auf Northumberland u. 2/s, auf Durham kommen. London er- hält über Newcastle und Sunderland aus diesen beiden Provinzen jährlich 23,300,000, die Küste 18,900,000 und. das Ausland 6,750,000 Zntr. Nebenbeschäfti- ungen sind-hier Fischerei und-einige
sewerbe, Die Ausfuhr besteht in Stein- Blei(156,000 Zntr.), Schleifsteine, Eisenwaaren, Glas, Papier, Vitriol, Schuhe, Häute, Wolle und Lachsen; das Land sendet 8 Dep. zum Parl. und wird in 6 Wards und 2 Shires(Berwick und Bedlington) einge- theilt.
Northumberland, Nordamer. County in, Staate Virginia, mit 8,308 BE.‘
Northumberlant, Nordamer. County SUR SBEEST II: mit 26 Ortsch. und
27 BR. n N tr Dumbertand. Britt. County des Gouv. York in Nordamerika,
Northumberland, Britt. County des Gouv. Quebec in Nordamerika. ...Northumberlandsinseln, Australin- seln in der Keppelbai, auf der Ostküste des Australkontinents.
Nerthwich,%#Britt. St. am Dane, in der Engl. Sh, Chester, mit 349, H. nnd
1,340. E. Twilsspinnerei; Saline mit ei- ‘ner Prod. von 1,080,000 Zntr., und Stein-
salzerube, woraus in einer Tiefe von ı80 F. jährlich gegen 100,000 Zntr. ge- hauen werden. Norvenich, Preufs. St. in def Kleve- Bergschen Rbz.. Köln, mit 213 E. Norwegen, Schwed. Königreich zwi- schen 220 30° bis 509 östl.. L. und 570 48° bis 710 45° nördlicher Breite, im N. an das Nordmeer, im O.an Rufsland und Schweden, im S. an Schweden und den Kattegat und im W. an das Nordmeer gränzend, 7,558 QM. grols.‘ Oberfläche: pebirgig, im N. mit ewig beschneieten Alpen; die Küste ausgezackt und mit einer Menge Inseln und Holmen umge- ben. Boden: meistens steinig und nur strichweise fruchtbar. Gebirge: die Skandinavischen Alpen, wor. däs Seve- birget von 630 an die Gränze mit Schwe- den macht,-Dovrefield aber Norwegen in das südliche und nördliche theilt'u, in Kap Lindenäs ausläuft. Die höhern Gipfel sind Fiallar oder Schneeberge; die Schreelinie beginnt hier schon mit 2,100 F. über dem Meere, Gewässer: der Gilommen mit dem Sarpenfalle, der Drammen, und Mamsenelf, der Miösen- und Femundssee Kiima: kalt, doch an der Küste gelinder, und noch unter 700 findet Kornbau Statt. In den’nördlichsten: Gegenden geht. im Winter. die-Sonne 7 Wochen lang gar nicht auf, und man,.hat um Mittag nur 11, Stunde dauernde Dämmerung. Pro. dukte:. Getraide, Buchwaizen, Flachs, Hanf, Hopfen, wenig Obst, viele Wald-
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bseren und elsbare Moose, Holz, die ge- wöhnlichen. Hausthiere, im N. Renn- thiere, ‚Wild, wildes Geflügel, beson- ders Strandvögel, Robben, Wallfische, Fische, Austern, Muscheln, Eisen, Ku- pfer, Alaun, Vitriol, Marmor, Salz und andere Mineralien. Volksmenge: 885,431 E., bis auf die wenigen Lappen sämmt- lich Normänner und Lutheraner, ohne Adel, der Landmann völlig frei und unbeschränkter BHigenthümer seines Grundes und Bodens. Die Normänner sind Deutschen Ursprungs; ein biede- res hochherziges Volk, das sich seine. eigne Sprache gerettet u. die alte Nor- sische. beibehalten hat. Der Bischöfe sind 5, die 49 Pröbsie, 329 Pastoren, 65 Kaplane und Katecheten und.27 Perso- nalkaplane unter sich haben. Für den gelehrten Unterricht existirt ı Univer-
sität zu Christiania u. 4 gelehrte Schu-
len; es giebt ı königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Drontheim und eine
Gesellschaft für Norwegens Wohl, wel- che an 2,700.Mitglieder hat. Nahrungs-
zweige: der Ackerbau liefert das nöthi- ge Korn. nicht,-und Norwegen, das 3:380,650 Tonnen braucht, mufs jährlich 730,000 aus der Fremde einführen; im Nothfall macht Rindenbrod ein Surro- gat aus. Die Viehzuehtist ein Haupt- nahrungszweig, der Finnlappe könnte ohne das Kennthier nicht subsistiren. Die Fischerei ist der zweite Nahrungs-
zweig; besonders die Seefischerei auf Häringe, Lachse, Hummer und Schal- thiere, Der Bergbau geht auf Eisen
(00,000 Schiffpf.), aufKupfer(3,000 Schiff- pfund) und auf Salz(25,000 Tonnen). Die Jagd ist hier sehr einträglich.. Fa- briken sind wenige vorhanden: man zählt 22 Hochöfen, 38 Stab-, 8 Zain-, ı Blechhammer, 2 Walzwerke, 8 Nagel- schmieden und 3 Stahiöfen, ı Kupfer- hütte, ı Kobaltwerk, ı Saline, ı Alaun- siederei, 26 Potaschensiedereien, 6 Glas- hütten, 9 Nagelfabr., 2 Kanonengiefse- reien, 3 Pulvermühlen, 2 Seifensiede- reien, viele Schneidemühlen, 3 Zucker- raffinerien und einige andere Fabriken. Ausfuhr: Holz, Dielen, Breter, Kupfer und Kupferwaaren,- Eisen und. Eisen-
' waaren, Schmalte, Alaun, Pulver, Mar-
mor, Mühl- und Schleifsteine,, Farbe- moose, Fischwaaren(für. 1,203,000 Rthl.), Gias, Fleisch, Häute, Leder, Federn, Pelzwerk, Thran, Theer etc. Der Han- del beschäftigte vor 1813. 1,414 Schiffe mit 9,323 Matrosen u. von 65,584 Lasten. Staatsverfassung: Norwegen macht ein abgesondertes Königreich aus, welches blofs mitSchweden einen gemeinschaft- lichen König hat: Der König muls ein Lutheraner seyn,. der Thron erbt blols
in der männlichen Posterität fort. Der
König regiert das Reich nach der vor- geschriebenen Regierungsform,ver muls bei dem Antritte. der Regierung einen Regierungseid ablegen, wird gekrönt u. gesalbt.. Uebrigens besitzt er blols die vollziehen..e Gewalt und hat den Obex- befehl über die Land- und Seemacht. Die Gesetzgebung und Besteuerung. übt das Volk durch das Storthing aus, wel- ches. aus dem. Lagthing und Otheiding besteht._ Die Wahl- und.Distriktsver- sammilungen werden alle 3 Jahre gehal- ten. Staatsverwaltung: an der. Spitze der Verwaltung steht ein die Person des Königs repräsentirender Statthalter, dem'ı Staatsminister und ein Staats- ratih von ıo Personen zur. Seite.stehen. Das Königreich ist in 4 Stifte, einge-


