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in..5 Bezirke, 45 Kantone und 209 Ge- wmeindeu Niedermünster, Baier. vorm. gefür-
stetes freiweltl. Fräuleinstift in der St.
Regensburg, im, dessen Einkünfte auf 40,000 Gulden geschätzt und welches 1802 dem Fürst Primas als Entschädigung zugetheilt wurde. Niederösterreich, der Collektivname für die. Länder unter und ob der Ens, der aber- jetzt nicht mehr gebräuchlich ist.| Niederolm, Hess. Mi. am Selz, in der Rheinprovinz, mit 59: BE. Niederpyrenäen, Franz. Departement
im südwestlichen Frankreich, zwischen:
150 58° bis 170 29° ösıl. L. und 42° 48° bis. 43° 35° nördi. Br., im N. an Landes und Gers, im). an Überpyrenäen, im S. u. S. W. an Spanien, ım N. W. an den Ozean gränzend, 1497 QM, grols. Ober- fläche: ein romantisches Land mit den mannichfachsten Abwechslungen; unter den Pyrenäenthälern, die yon Aspe, Bai- gorry, Baretons, Louron, Osson u. s. w. Boden: theils kalkig und steinig, theils sandig, im Ganzen nicht undankbar. Gebirge: die Pyrenäen mit dem Pic du Midi; über dieselben führen 2 Haupt- stralsen von S. Jean de Luz nach Irun
und von$S. Jean Pied de. Port nach
Pamplona. Gewässer: der Adour und viele, Waldströme unter dem Namen Gaves; der Kapal von. Lescar; einige Mineralwasser bei Aiguescandes, w a, Klima: gemäfsigt,“ Die Sonnenhitze
wird durch Berg- u. Seeluft gemälsigt, und die Winterkälte ist blofs in den nächsten Umgebungen des Gebirgs fühl- bar.: Produkte: Wein, Obst, Kastanıen, Getraide, Flachs, Holz, die gewöhnk- chen Hausthiere und Geflügel, Wild, Fische, Bienen, Kupfer,"Blei, Eisen, Steinkohlen, Marmor, Alabaster, Grana-
ten, Ocher, Quellsalz. Volksmenge 1816:
582,607, theils Gaskogner, theils Basken, auch findet man einige Caxots. Der HKelorm. mögen zwischen 7 bis 8,000 seyn. Nahrungszweige: der Ackerbau. liefert nur auf6 Monate Korn, der Flachsbaüu ist beträchtlich und man zieht jährlich davoii 40,000 Zentner, Wein ist Stapel- waare, und einige Gewächse, wie der Jurancon, Madiran, Gan und Pigne-
poux haben Ruf. Alle Zweige der Vieh-
zucht werden durch die guten: Berg- u. Flulsweiden begünstigt; die Navarreins &®ben. gute Kavaleriepferde eb. Der ‚Bergbau geht auf Kupfer(3 bis.goo Zent- ner), anf Eisen(8,600 Zentuer) und auf Salz t50 bis 60,000 Zentner).; fleils besteht in Flavell-, Leinen-, Ta- schentuch-, Mützen- und. Strumpfwe- berei, Glasfabrikation und einigen an- ‚dern Gewerben. Ausfuhr: Vieh, gesal- zenes Fleisch, Leder und Pelzwerk, wol- lene Tücher,.Strümpfe,"Leinewand, "Tunesermützen, Wein, Salz. Die Aus- Juhr übersteigt die Einfuhr. Staatsver- bindung: die Provinz. sendet‘z Deput. zur Kammer, tärdivision, zur’ 12..Borstkonservation, zur Diözese von Bayonne und.unter den Königl.. Gerichtshof zu„Pau. ‚Einthei- lung:. in 5 Bezirke, go Kantone und 660 Gemeinden.
Niederrad, Frankfurt.D. mit% H. u. 1,231 E., bekannt wegen seiner beiden Salmiak’ und Berlinerblaufabr.
Niederrhein, Frauz, Departement im nordöstiichen Frankreich, zwischen 240 34 bıs 260 4° östl. L. und 489 127 bis 490
Geug, Stat. Handwörterbuch, 11; Bd.
Der Kunst-
und gehört zur ır. Mili-
Ausfuhr: Wein, Tabak, Krapp,
Nie 161
8° nördl. Br., im N. an das Departement Mosel, die Lauter und Deutschland, im O.an den Rhein und Deutschland, im S. au Oberrhein, im W. an Wasgau und Meurthe gränzend, 88,0, QM. grofs. Ober- fläche: ein langes schmales Thal zwi- schen Rhein und Wasgau, voiler Hügel, Berge, Wälder und kleiner Thäler, im Ganzen eine malerische nnd höchst kul- tivirte Landschaft. Boden: am Gebirge steinig, am Rheine Marsch, im Innern zerreiblicher und glücklich gemischter Lehm von stärker Prosluktion. Gebirge: Waszau. Gewässer! Rhein, Saar, 111, Breusch, Zorn, Seltz; der Rheinkanal. der Brenschkanal, die Kanäle von Mos- sig und Gielsen; einige Teiche; Mine-
ralwasser zu Niederbronn, Suizbad u.a,
Klima: Berusinigt und gesund, aber ver. änderlich and feucht,° Produkte: Ge- traide, Hülsen- und, Gartenfrüchte, Flachs, Hanf, Tabak, Färberröthe, Senf, Rübsaamen, Mohn, andere Oelpflanzen, Wein, Obst, Holz, die gewöhnlichen Hausthiere, Federvieh, Wild,‘ Fische, Bienen, Goldsand im Rheine, Silber, Kupfer, Blei, Eisen in 29 Minen, Anti- monsum in 2Minen, Ocher, Bergpech, Steinkohlen, Mauer- und Bruchsteine, Salz. Voiksmenge 1816: 437,783. Indiv. von: Deutscher Abstammung, deren Sprache, die Deutsche, in einem barba- rischen Dialekte ist.‘Die Katholiken besitzen 34 Pfarr- und 319 Sukkursalkir- chen, die 160,000 Luth. en u. 23 Hauptpfarren; die 25,000 Reform. 5 Konsistorialkirchen. Auch giebt es Ju-
en, Nahrungszweige: ein blühender
"Ackerbau, welcher in Mitteljahren das
nöthige Brodkorn— 1,416,000 Zentiier lie. tert, auch gewinnt man an Tabak 130,000, au Krapp 14 bis 14.000 Zentner, sehr vielen Hanf u. andere tiandelskräu- ter. Der Weinbau liefert den guten Elsasser Wein, wovon einige Gewächse auswärts gehen.' Die Viehzucht ist un- bedeutend: man rechnet 49,000 Pferde, 83,000 Stück Rindvieh, 58,000. Schaafe, 12,000 Ziegen, 82,000 Schweine und 6,600 Bienenkörbe;, Kedervieh wird sehr viel gehalten und ‚an Steinkohlen jährlich 20,000 Zentner ausgebracht. Der Kunst- fleils beschättigt eine Menge Menschen: 1803 wurden unter andern gezählt:
Hochofen, 1Schmeizofen, 13 Frischfeuer, ı Hammer und 32 Hammerschmieden für Eisen, 34 Schmelzofen, ı Hammer und 34 Kesselschmieden für Kupfer, r Kano- nengielserei, 1 Schriftgielserei, ı2 Stahl« fabr., 26 Gewehr. und ı Säbel- u. Klin- genfabr., 3 Kugelgieflsereien, ı Fabrik für Wagenwinden, 2 Porzeiau, 4 Fajan- zefabr., 4 Krugbäckereien, ı Pfeifenfahr., 139 Zuegelhütten, 2'Glashütten, 1. Bergöl- fahr., 3.563 Leineweberstühle, 3 Kattun-,
'ı Nanquifi-, 2 Hanfleinewandmnf,, 200
Segeltuchstühle, 40 Tabaksfabr., ni Braparı 6 Papier-, 300 Oel-, go Loh- u 600 Mahlmühlen, 30 Hanfreiben, 4Spiel- karten-, 4 Pergament- und'gemälte Pä«- pierfabr, i Vifriolsiederei, 40 Bleichen u.s. w. An Hanfleinewand allein wer- den über 2 Millionen Elien produzirt, Hanf, Oel, Eisenwaaren, Stahl, Gew£hre. Kas nonenkugeln,, Porzelan, Fajanze, Glas, Pteifen, Leinewand, Segeltuch, Leder, Handschuhe, Papıer, Spielkarten,’ Schrifs ten, Pergament, hunte Päpiere, Viiriol* musikalische Austrumente,. Kuischen, Wagenwinden, Zunder; Gänseleberpa- steten u. 3, w. Staatsyerbindung: die Provinz sendet 4 Dep. ur Kamıner; u,
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