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stadslän gehörig. thurm und eine Glocke. ER Niebla, Span. Villa am’ Tinto, in der Prov Sevilla; bemauert, mit ı Schl., 5 Pik. und jet E. ‚IA der Nähe bauet ran auf Kupfer.; ar Assdenkent; Kurhess. St. und eigenes Gericht, in der Prov. Niederhessen, mit nn: und sır E.| Niederachern, s. Achern.. Niederamstadt, Hess.'Mfl. im Star- kenb. A, Pfungstädt, mit 980 ED. Niederalpen. Franz. Departement ım südöstiichen Frankreich, zwischen 230 10° bis 249 gı? 6. L. und 43° 44° bis 44037 n.Br., im N-an Oberaipen, ım O.an Piemont, im S. an Var, ım Ss. W.an BRhonemündung, im W. an Vancluse, im N. W. an Dröme gränzend, 13428 UM.
Es hat einen Leücht-
grofs. Oberfläche| ein völliges Gebirgs- land, wmıt Zweigen der Alpen bedeckt. "Boden: steinig, trocken und dürftig;
die Dammerde liegt nirgends mächtig auf dem Felsen. Gebirge: die Alpinen; das Gebirge Lure. Gewässer: Dourance, UÜbave. Verdon, Bleonne, aulserdem ei- ne Menge Wildbäche; der See Allos; Mineralqueiten beı Digne und Manos- gue. Klima, feucht und veränderlich; die Gewitter sind ‚fürchterlich, und im Sommer, folgt ein Regen dem andern. Prosukte: Wein, Niandeln, Feigen und andere edie Früchte ,. Kapern,-Öliven, Getraide, Kartoffeln, Hanf, Holz, Man- na, Orseille, die gewöhnlichen Haus- thiere und’ Geflügel, Wild(darunter Bären, Gemsen, Murmelthiere und Gem- seuadler), Forellen, Bienen, Seidenwür- Eisen und Silber, Steinkohlen,
Schwefel, Vitriol, Krystalle, „Thon, Petunse, Volksmen- meistens Katholiken; in leben einige Reform. Nahrungszweige: der
Gagat, Woaikererde,; ge 1816: 145,717; den Alpenthälern nd Waldenser.: Sei ist fleilsig, die Aecker liegen meistens an Bergen, und können nur mit Hacken und Spaten bearbeitet, wer- den, daher das Land nur für%2 Jahr Korn bauet.' Kartoffeln werden in Men- ge gebauet und machen. eın Brodsurro- gat aus... Wein und Obst gerathen vor- treflich, auch die Oliven an einigen Or- ten, vorzüsl.aber die Seidenkultur, die denn auch die Hauptbeschäftigung aus- macht. Von den verschiedenen Zıwei- gen der Viehzucht wird blols Schaaf-, Ziegen- und Bienenzucht mit mehr Vor- jiebe behandelt.‘Von den Metallen be- „nutzt man fast nichts, und der Kunst- teils ist unbedeutend.’ Dagegen bege- ben sich vieie Bewohner zur Sommer- arbeit in andere Provinzen; auch ge- winnt die Provinz durch die Aufnahme grofser Heerden transhumirender Schaa- fe auf ihre Weiden. Ausfuhr: Seide, Wolle, Del, Hammel, Lämmer, Schaaf- käse, Ziegen, Mandein, getrocknetes Obst, Häute. Staatsverbindung: die Pro- vinz sendet ı Deput. zur Kammer und gehört zur 8. Militärdivision, zur 16. Forstkonservation ,„ zur Diözese von Digne und ufter den königl, Gerichts- hof von Aix. Eintheilung: ın 5 Bezirke, 28 Kantone und 260 Gemeinden. Niederaula, Kurhess. Mfl. von 134 H. und 877 E. und Sitz eines Amtes von 984 Mi und 5,751 E., in der Provinz Hers- teld. Niederbrechen, Nass, St. im A. Lim- burg, mit goo E.
Niederbrenn, Franz. Mil. am Eber-
bache, ım Dep. Niederrhein, Bez. Wei-.
$senburg, mit 260 KH. und 1,543 Einw. 4
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Frischfeuer, 3 Hammerschmieden, 2 Pe- piermühlen, ı Bleiche‘, 7 Mützenfabr., 2 Walkmühlen,- 2 Gewehrschmieden, 6 Brauereien„ 2 Lichterfabr., ı- siederei, 58 Pechsiedereien, 1 Vitriol- fabr., ır Töpfereien, 6 Seifensiedereien,
Seilereien,‘8 Ziegelkütten, runnen
, Franz, Departement im nordwestlichen Frankreich, zwischen 59 58’ bis 170.30° ö. L. und 450°6° his 460 or’ un. Br., im N.an Vendee, im N.VÜ. an beide Sövres, im O. an Charente, im S.©. an Dordogne, im S. an Gironde, im W. an den Ozean gränzend, 130,47 QM. grofs. Oberfläche: eine wellenför- mige, mit geringen Hügeln angefüllte und gegen das Meer sich verflächende Ebene; die Küsten sind ausgezackt und mit Felsenriffen und Sandbänken um- geben. Boden: theils Marsch, schwerem, fetten Bodeu, theils Geest, hier Boccage genannt. Gewässer: Cha- rente, Boutonne, Seugne, Seudre, Gere; verschiedene Abzugsgraben‘\zur Eindei- chung der Moräste, die die Küsten bedek- ken. Einige Mineralwasser. Klima: zwar milde u. gemälsigt, aberin den morasti- gen Umgebungen der Küste ungesund,
rodukte: Getraide, Hülsen: und Gar- tenfrüchte, Hanf, Wein, Obst, etwas lolz, die gewöhnlichen Hausthiere und Federvieh,: Kleinwild, Strandrvögel, Flufls- u. Seefische, Austern, Muscheln, Eisen, schöne Kiesel, worunter die Dia- wmanten‘ von Galet und der Lapis cerau- nius von S. Yvres, Baisalz. Volksmenge 1816: 396,229 Indiv., worunter gegen 20,000 Beform., die 3 Pfarrkirchen haben. Nahrungszweige: Weinbau macht den Reichthum der Provinz aus; man ge- winnt jährlich 400,000 Oxhofie Aunis- u. rothen Borderiewein, wovon die Hälfte als\ein oder Branntwein, ausgeht. Der Ackerbau wird nachlässig behan- deit und liefert das nöthige. Brodkorn nicht. Das Obst geräth vortreflich, be- sonders Nüsse, Rastanien und Pflaumen. Die Viehzucht ist mitielmälsig und an eine Veredlung der 150,000. grobwolliger Schaafe nicht gedacht. Die Fischerei theilt, sich in Flufs- und Seefischerei; letztere geht anf Sardellen, Austern und Muscheln, Das Baisalz ist eine vorzüg- liche Nahrungsguelle: man zieht aus den 80 bis 90,008 Salzlachen am Strande jährlich gegen 600,009 Zentner, Der Kunstlleifs ist unbedeutend. Ausfuhr: Wein, Branntwein, Essig, Salz, Boh- nen, Seefische, Austern, Nüsse, Rasta- nien, getrocknete und eingemachte Pflaumen, Vieh, Fajanze, Glas.. verbindung: die Provinz sendet 4 Dep. zur Kammer und gehört zur 12. Militär- division, zur 9. Forstkonservation, zur Diözese von Rochelle und unter den körigl. Gerichtshof von Poitiers. Ein- theilung: in 6 Bezirke, 37 Kantone und 506 Gemeinden,
Niedershenheim, Franz. Mfl. am Ehn, im.Dep. Niederrhein, Bez, Schletstadt, mit 259 H. und 1,210 B.
Niederguinea, Afrik. Küstenland auf der Westküste am Atlantischen, Ozeane, vom Kap Lopez bis Kap Negro, welches die Reiche Loango, Kongo, Angola, Matamba, Benguela und Jago Kakondo begreift,(s. diese Artikel). Hier sind die Hauptniederlassungen der Portugiesen auf der Westküste von Afrika.
Niederhall, Würt, St. am Kocher, in der L. V. Jaxt, O. A. Ingelfingen, mit 130 H. u. 1,357 E. Saline.
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