Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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ven Cabot 1497 entdeckt, enthält 2,086 QM. und bildet ein unregelmälsiges Dreieck, das mit Bergen, Hügeln, Mo- rästen angefüllt ist; nur die Küsten sind.bekannt, in das Innere aber noch kein Europäer gedrungen._ 3od ıst steinig, trocken und wenig ergiebig; die Gebirge meistens mit Schuee be- deckt. and Einschnitte, besonders dieBaien Placentia, Trinity, Bonavista, White, Fortune u: 8. George; unter den Flüssen findet man den Exploits, Humber u. CGastors. Das Klima ist rauh mit langem fast 9 Monate anhaltendem Winter, der kurze Sommer heils, an der Küste

stürmt ein ewiges unruhiges Meer. Hauptprodnkte sind Holz, Pelzwerk, wildes Geflügel und Fische. Die Volks-

menge beläuft sich nach Morse auf et- wa 30,000; 1805 wurden 24,923 in 2,324 H. gezählt. Unter den Einw. sind 8,000 Ka- tholiken. Eskimoer mögen auf der In- sel etwa 8,000 leben. Nahrungszweige machen blofs Fischerei und Jagd aus. Auf den verschiedenen Banken im Mee- re wird der einträglichste Stockfisch- fang getrieben, an welchem vorzüglich Britten, dann Nordamerikaner u. Fran- zosen Thejl nehmen. ‚Der Brittische Fang beschäftigt allein 4 bis zoo Fahr- zeuge mit: mehr als 20,000 Seeleuten, welche jährlich 600,000 Znir. Fische la- den. Zugleich dient dieser Fang den Britten als Bildungsschule für ihre See- leute. Uebrigens hat Nenfoundland ei- ne Art von Militärregierung; ein Gou- verneur steht an der Spitze des Civils und Militärs. 1 nicht, doch richtet man sich nach Brit- tischen Gesetzen.- Hauptstadt ist Pla- centia,

Neufra, Würt. Mfl. und Schl. an der Donau, in der L. V, Donau, zu der Fürstenbergschen Standesherrsch. gehö- rig, mit 870 R. 4.000

Neufreistedt, Bad. St. in dem Kinzig B.A. Riheinbischofsheim, mit 350 Einw., wor. 72 Gewerbe treibende EineKirche hat. der Ort so wenig, als eine Feld- BL; und ist erst seit 17490 entstan-

en.

Neufsaarverden, oder Saar- Union, Franz. St..an der Saar, im Dep. Nieder- rhein, Bz. Saverne. beiden Theilen: Neufsaarverden und Bouquenom,, zählt 2,79, E, und.unter- hält ı Siamoisenmnf,, 4 Mützenfabr., ı Walkmühle, 4 Gärbereien, 4 Braue-

reien, ı Seifensiederei, 8 Färbereien ‚3 Ziegelhütten, ı Seilerei, ı Hammer- schmiede.

Neugedeyn, Neugetin, Kdynie, Oester, Mfl. im Böhm. Kr. Klattau, mit ı°6 H. und ı Wollenzeuchmnf., beschäftigt.:

Neugeorgia, s. Neugtlbion.

Neugeorgien, s, Arsaciden.

Neugeysing, Sächs. St. an der Mus- litz und an der Böhm. Gränze, im Meilsn. Amte Pirna, mit ıc6 H.'und 450 E. Zinnfolienhammer

u, er B R u eugödens,% 28° 46'L.'250 39 44°) Han. Mfl. in Ber Real Ostiererlane, mit 4K:, 139 H,, 30 Scheuern und 694 B., worunter viele Leineweber. Bei deti- seiben liegt das Schlofs Gödens, der Hauptort einer gräfl. Wedelschen Herr- lichkeit. Neugradiska, Uj- Gradiska,(Br. 450 17 L. 350 4° 37) Oester. Mfl. und Stabs- ort des Gradiskaner Gränzregim., auf

Geog. Stat. Handwörterkuch. II, Bd.

Der Boden:

die 40 Stühle

(30 Zntr.); Spa[A

Die Kiste hat unzählige Busen°

Eine Assembly existirt

Sıe besteht aus den

? Quindiu, sınd:-in der Gegend von Santa Fe theis

Neu 145

der Slaw. Militärgränze, mit ı käth., ı griech, K,,209 H. und 1,360 E. .. Neugranadae, Span,. Vizekönigreich in Südamerika, zw. 60 s. Br. und 120 14° n. Br. Gränzen: imN. das Caraibische Meer, im O Caracas und Brasilien. ım S.Peru, im W.derAustralozean. Areal: 64:956,s0 u de Nlache) eıne Hoch- ebene, vo en Anden i Keiten durchzogen. Bolen? ap Hochebene fett und fruchtbar, an den Küsten sumpfig und sandie. Die Lla- nas bedecken über 12,000 QM. Gebirse: die Anden, die im Thale von uito ihre höchsten Spitzen aufthürmen den. ‚himborasso, Cayambellren.. Antisana Cotopaxi, Yungurahua, Pichincha und wovon die meisten Vulkane

len sie sich in 3 grolse Ketten.'ewäs« ser: 2 Meere, das Caraibische und der Australozean, wovon ersteres den vwreie ten Busen von Darien, dieser von Buo- naventura und Guayaquil bildet, der Magdalenenflufs mit dem Canca und Atralo, der Patta, Daule, Marafon mik dem Yupura, Issa und Napa. Vieie heilse Quellen, Klima: awar Tropen» klima, aber wegen der grofsen Seehöhe gemälsigter, als man unter dem Aequa- tor vermuthen sollte Sehr heils ist es nuran der Küste, Man hat nur 2 Jah- reszeiten, die nasse und trockene, aber jede kehrt jährlich amal wieder. Eine fürchterliche Plage sind Erdbeben und Orkane. Produkte: die meisten Tto- pengewächse und Südfrüchte, Europ. u, Amerikanische Cerealien und Hausthie- re, die berühmtesten Arzueipflanzen, Tischler- und Farbehöfzer, Seefische, Bienen, Seidenwürmer, Koschenille, Perlenmuscheln, Goid, Silber, Piatina, deren Vaterland Choco ist, Kupfer, Edelsteine, Marmor, Salz Volksmen= ge: wahrscheinlich 1,600,0%, nach Morse 2 Mill.; doch fehlen aile statistischen Nachweisungen.. Die Einw. bestehen aus Spaniern, Kreolen, Mestizen, Ut- einwohnern und wenigen Negern, Die Ureinwohner machen die stärkste Zahl aus, Haben or nur zum Theil un» terworfen un ehaupten, wie die 79,000 Köpfe zählende Nation der Gaschines; fortdauernd ihre Unabhängigkeit. Die katholische Religion ıst die her. schen- de und zähit ı Erz- und 4 Bischöfe. Nahrungszweige: Plantagen und Acker- bau, beträchtliche Viehzucht, Bergbau auf Gold, wovon jährlich 18,000 Mark ausgebracht werden, Fischerei und ei- nıger Küunstfleils in Quito, welches die übrigen Kolonien mit Tuch, baumwol-: lenen Zeuchen und Teppichen versieht. Ausfuhr: vorzüglich Gold, Kakao{30,00@

ZAntr.), Zucker, Baumwolie, Vanille, iIndigö, Jalappe, die beiste Ghina-= rinde, Gummi, Kopaivbalsam, Sma-:

ragden, Perlen, Purpur, Tuch, baum- wollene Zeuche, Teppiche, Häute. Der Handel mit dem Mutterlande, Cuba u; Puerto Rico, wird über die Haven Gar- tagena und S. Mariha, mit Peru über. Buonaventura unterhalten. Staatsver- bindung:der Vizekönis hat mit seiner Audienz seinen Sitz zu.S. Fe, zwei an- dere Audiıenzen sind zu Quito und Pa- nama, Die Einkünfte sind beträchtlich und: sollen den königl, Kassen Üeber- schuls abwerfen. Das unterha tene Mi- litär beläuft sich auf 11,000 Mann. Eın- theilung: in 24 Provinzen. Unter die Audienz von Panama gehören r) Pana- ma, 3) Veragna, 3) malen: unter die

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