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Nedelitz;‘Br. 460 22° 30° L. 349.1’ 2'9% Oester.Mfl. an der Ternova, in der Ung. Gespan. Szalad,., 3
' Nederbrakel,e Nied. Mfl. in der Prov. Ostflandern, mit 3,513 E.
Nederkruchten, IIIeR: D. in der Prv. Limburg, mit 3,522 E.
Nederweert, Nied, Mfl. in der Prov. Limburg, mit 3,597 E.||
re(Br. 500 52° L. 510 10°) Buss, Kreisst, an der Sula, im Gonvern. Slobndsk-Ukräne, mit 2 K., 494 H. und 3,764 B.
Nedscheran, Arab. Hauptst. eines gleichn. Distrikts, in der Prv. Jemen.
Nedsjed, Arab. Landschaft, ein weit- ausgedehntesLand, welches beinahe die Hälfte des grolsen Arabistans einnimmt ınd sich vom Osmanischen Asien oder dem Paschalik Bagdad über das ganze Innere der Halbinsel bis Jemen herun- ter erstreckt. Es wird von mehrern Berz- zeihen durchzogen, schlie[st aber auch groSse Ebenen und Wüsteneien ein, u. äst nur mittelmälsig ergiebig. Seine Hauptprodukte sind Korn, Gerste, Dat- teln u. einige Früchte; es ernährt sehr viele:Kameele, Pferde, Kindvieh und Schaafe, aber auch zahilose wilde Thie- ze. Die Luft ist sehr heifs, aber gesund. Doch findet man fast nirgends Quellen; wenig tiefe Brunnen mit selten gutem Wasser, oft auch durch die Regen im "Winter gebildete Lachen sind die einzi- zen Orte, an welchen der Menseh und di unermefsliche Menge von Tbieren, «ie diels dürre Land einnehmen, den Durstliöschen können, Aufser nomadi- schen Hütten u. schwarzen Zelten, von Pferdehaaren gewebt, findet man noch viele Städte und Dörfer in diesem Lan- de, diezwar unregelmälsig gebauet, aber gut bevölkert sind, und eine angeneh- me Lage am Abhange der Hügel nnd in «ler Miite der Thäler haben.. Hier ist die Wiege des. Wahabismus, dieser jurchtbaren Sekte, die dem Islam den Untergang drohet, und das Stammhaus
‚nomadischer, kriegsgewohnter Schaaren, die.sämmtlich den Wahabiten unterwor- Ten sind(s. Wahabiten). Es wirdin7 Provinzen abgetheilt: Dsjob,. Dsjebel, Kassim, Wuhschein, Sedeir, Kherdsje u. Drehije;, Drehije ist die Hpist.(Rous- seau’s Notiz über die, dem Emir Sehud
‚unterworfienen, Läuder und Stämmein
den A: G. E.XLIV. 330).
Nedwieditz,.. Mil... an der Schwarza, im Mähr. Kr. Islau, mit 82 H. und 53ı E. Marmorbruch.
Neede,:Nied. Dorf in der Prov. Gel- dern, mit 2,074 E.
Needen, Britt. Mfl. am Kenmare Ri- ver, in. der Irisch. County Kerry.
Needles, Britt. gefährliche Klippen, anf der Westseite der Insel Wight,, in der Engl. Sh. Hamt, welche von unzäh- ligen Seevögeln bewohnt werden.
Neersen, Preufs. Mfl. in dem Kleve- Berg. bbz. Düsseldorf, mit 668H. Leinen- a. Seidenbandweberei.
.Neerwinden, Niederl. D. in der Prv. Südbraband, mit 257 E. Schlacht zwi- schen König Wilhelm Ill. und dem Marschall Luxemburg 1673:
Negadeh, Nagadi,(Br, 240 53° 30° Osman. Mil. am Nil, in der Pros Sala. mit'ı kath. K., 1’ Franziskanerhosp., ı kopt. K. ‚, gröfstentheils von Ropten be-
‚wohnt; die hier einen Bischof haben, u.
Mit: blauer und gestreifter Leinewand andeln,
Neg
Negapatnam.,(Br. 100 458° L.
Britt. St.inder Pris. Madras, Br TRRREN an der M.. des Fl,Rolaru; mit ı Kastelle und 16,000 E. Haren; Kheede; Baum- wellenzeuchweberi, wovon jährl. 4 bis 5,000 Stück ausgeführt werden.
Neger, eine der Stammrassen des zaıenschlichen Geschlechts, mehr oder weniger schwarz, mitschwarzem, krau- sen und wolligem Haar, vorwärts. pro- minirenden Kiefern, wulstigen Lippen und stumpfer Nase. ihr eigentliches Vaterland ist Afrıka, wo sie wahrschein- lich unter dem brennenden Strahle der Sonne sich. nüanzirt haben, aber auch auf einigen Inseln des Indischen Ozeans scheinen sie einkeimisch zuseyn, und von da sich über einen großen Theil Australiens verbreitet zuch&en; die Papuer sind unverkennbare Neger. Jetzt leben sie auch in Amerika, doch als blolse Kolonisten, Ihre ganze Zahl mag leicht an 85; Mill. hinansteigen.
Negho,. Russ. Gruppe von mehrern Inseln im Kamschatkisch. Meere, welche zu den Aleuten gehören. Man zählt ih. rer 16. Sie heifsen auch Andreanoven (s. Jleuten).;
Neglisseram,{Br. 120 ı6° L. 92° sr) Britt. St, auf der Küste der Prov. Kana. ra, mit ı Haven.;
Negombo,(Br. 7° 13‘ L. 970 28°) Britt. St. auf der: Westküste der Insel Seilan, an einem Arme des Mulivaddy, mitı Kastelle und einer starken Bevölkerung von Mohamedanern, Malabaren u. Por- tugiesen, die mit Zimmet,. Beiıls und Fischen einen starken Handel treiben.
Negreis„ Birm. Insel, unter 169 2’ n. Br. und ıı00 58 L., in der M. des Ira- waddy, zuni Reiche Birma gehörig. Sie hat den grölsten und sichersten Haven an der Bai von Bengalen,, und enthielt einst eine Brittische Niederlassung, die jedoch von den Birmanen 1759 zerstört wurde, und seitdem verlassen ist. Das Klima ist ungesund, und man findet blofs gesalzenes Wasser. Sie hat einen berühmten Tempel.
Negremont, Franz. St. im Dp. Tarn, Bez. Alby und Kirchsp., welches mit Alban und den nahen Weilern. 3,078 E. zählt.
JWegrepelisse, Franz. St. am Äveiron, in der Prov, Lot, Bez: Monltauban, mit ıSchl,, 3kath., ıref. K., 620 H,. und 5,1266. Mnf. in Barchent und Leine- wand, Minoterien, Töpfereien.
Negrillos.,. Asiat. Völkerschaft, wel- che im Innern von Borneo wohut, mei- stens vomKriege und.der Jagd lebt, und mit den Papuas auf Neuseeland u. s, w. ein Volk zu seyn scheint. Den Namen Negrillos haben sie von den Spaniern, Uebrigens bestehen sie aus vielen Stäm- men, die sämmtlich zu der Negerrasse gehören.
Negro, Amerik. grofser Fl., welcher in dem Lago Negro der Provinz(Quito entspringt, einen kleinen Theil des Span. Guiana durchströmt, sich nach Brasilien wendet und unter 39 15° s; Br. dem Maraüon zufällt. Seine grölsten Nebenfl. sind der Rio Branco und Ca- chiquiari. Durch einen Arm soll er mit dem ÜOrinoco in Verbindung stehen.
Negro, Amerik. grolser Fl., welcher auf den Anden von Chile der Erde ent- quillt, in einem&rolsen Halbbogßen Pa- tagonien durchsirömt und dem Atlanti-
schen Ozeane zufällt.
Negroponte, s. Egribos.
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