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T'aınus.. Gewässer: Rhein, Main, Lahn; kene Binnensee’n, wohl aber viele Mi-
"neralwasser zu Ems, Schwalbach, Schlan-
eıbad, Wisbaden, Soden, Niederselters, fschingen, Oberlahnstein. Klima: ge- mifsigt; die schöuste, wärmste Witte, yıng besitzen die Gegenden am Khein und Main, dagegen hat der nördliche "Theil des Landes, welcher vom Wester- walde durchzogen wırd, ein. grölsten- tıeils rauhes und kaltes Klima. ro- dukte: Getraide, Hülsen- und Garten- früchte, Wein,(die berühmten Rheinge- wächse von Johannisberg, Hochheim, Püdesheim, Markebrunn, Geisenheim u. Hattenheim, dann Bleichert), Obst, Flachs, Futterkräuter, Holz, die gewöhn- lichen Hausthiere, Wild, Nische, Bie- nen, Silber, Kupfer, Blei, Eisen, Pfei- fen- und Fajanzerde, Marmor, Schiefer, etwas Salz aus der Saline von Soden. Volksmenge: 290,000 Einw. von allen 3 Konfessionen, worunter gegen 8.000 Ju- den; r8ı4 hatte das Land 120 luth., 97 reform. und ı52 kath. Pfarren. Eine Uni- versität hat das Land nicht, wohl aber bestehen einige gut eingerichtete Gym- nasien, Schullehrerseminarien und an- dere Lehrinstitute. Nahrungszweige: und Viehzucht. Korn ärntet man nicht genug, obgleich ein Jleilsiger Anbau Statt findet; die kornreichsten Distrikte sind an. der Lahn und Aar. Der Bergbau geht auf Silber, Blei und Eisen: man gewinnt an Silber etwa ıro Mark, an Blei 3.500, an Eisen 15,000 und an Salze 13,800 Zentner, Grölsere Gewerbe und Manufakturzwei- ge giebt es aulser dem Hüttenwesen we- nige: man hat nur gute Gärbereien; auch in Saffian, einige Tabaksfabr.,, Pa- piermühlen, Essigbrauereien, Potasche-
Siedereien.. Grobe Leinewand wird auf dem Lande verfertigt. Ausfuhr: beson- ders Wein, Obst, Vieh, Holz, Wolle,
Eisen, Kupfer und Mineralwasser; blofs Selters verschickt ‚jährlich 21/2 Mill., Fachingen üher 200,000 Krüge. Staats- verfasstug und Verwaltung: Nassau ist ein souveränes Deutsches Herzogthum, dessen Hrrzog, aus der Walramischen Linie des Hauses Nassau entsprossen, die 13. Stelle in der Bundesversamm- lung, im Flienum aber 3 Stimmen be- sitzt. An. dex Gesetzgebung und Besteu- rung nehmen die Landstände einen be- stimmten Antheil. Der Titel des Her- zogs ist: souveräner Herzog von Nas- sau, Pfalzgraf bei Rhein, Graf zu Kö- nigsstein, Kätzeneinbogen und Dietz, Burggraf zu Hammerstein.. Die oberste Zentralbehörde ist dag Stäatsministe- zıum; Finanzbehörden? sind der Lehn- hof und die Hoikammer zu Wisbaden und die Hofkammer zu Weilburg; Ju- stizbehörden, das Oberappellationsge- richt zu Dietz, das Hofgericht zu Wis-
baden, die Justizamisstellen, die Berg- ämter, die Kriminalgerichte und die
Landschreibereien, Administrationsbe- hörden für die Provinzen, die Regierun- ger zu Wisbaden, Weilburg und Dil-
enburg; geistliche. Behörden, die pro- Konsistorien zu Wisbaden und und für die Kath. die Gen»- ralvikariate. Militärstaat‘ höchsten 2,400 bis 3,0oo Mann, nämlich 2 Eskadr. reitender Jäger, 2 Regimenter Infante-
testant. Weilburg,
Nat Y35 bezirke, welche wieder in Aemter:zer- fallen,
. Nassau, Nied. Fort und Komitoir im Afrikan. Negerreiche Sabu, auf der Guldküste von Guinea, ne
... Nassau, Britt. Hauptst. der Bahama- insel Newprovidence; gut und regelinä- fsig gebauet, mit 2K., steinernen H. u: 6,2:2 Einw,, worunter 1,599 Weilse,.752 Farbige und 31 Skjaven. Sitz des Gouverneurs; Aathhaus;; Zuchthaus; Hosp. Vortreflicher Haven; starker Handel.: ı
Nassauinsel, s. Poggy.
Nassenfels, Baier. Mil. an der Schut- ter, in dem Oberdonaulandg. Eiehstedt, mit ı Schl. und Potaschesiedereien. Böm, Alterthümer.
Nuassenfufs, Mokronog, Oester. Mil. im Iliyr. Kr. Neustädtl, mitı Schl.
Nassieza, Naschitze,(Br. 450 zı' 9 L. 350 48° 4°) Oester. Mil. in.der Slawon. Gesp. Veröcs, mit ı Franziskanerkl,
Nassogne, Nied. Mfl. an der Qu. der Fosse, in der Provinz Lüttich, init 863 Einw..
Nuastede, Nass. Mil. in der niedern Grafsch. Katzenelnbogen.
Nastitak, Russ. Eiland an der Küste des Gouv: Irkuzk, zum Archipei der Le- nainseln gehörig.
Natal, ABr. 0% ı8° L. 1169 44%) Asiat. St. auf der S. W. Küste der Insel Suma- tra, die von Malaien bewohnt wird. Die Briiten haben hier eine Niederlassung seit 1752; die übrigen Einw. der Stadt und ihres Bez. sind unabhängig, u. Ste- hen, nachdem es ihr Vortheil ist, bald mit dem Rajah von Achim, bald mit
dem Sultan von Menangcabo in Ver- bindung. Sie liefern den Britten sehr feines Gold, meistens als Staub, welches aus dem Innern kömmt, und nehmen dafür Opium, Gewehre, Pulver, Fabrik- waaren u. 8. W.
Nutal, Afrikan. Küsteneiland auf der Ostküste amindischen Ozeane, zwischen 26 bis 33°, oder von der Bai, Lagoa bis zu dem Kaplande. Sie ist von Vasco de Gama: 1498 am Christtage entdeckt, und hat daher den Namen. Der Boden auf dieser Küste zeigt sich äulserst frucht- bar, und sie hat Ueberflufs an allen Afrikanischen Produkten dieser /Zone. ‚Ihre Bewohner sind Kaifern. Die Eu- ropäer haben hier jetzt keine Nieder-
lassungen,| a Nordamer. Völkerschaft in
Naicher, rschal einem Winkel des$t, Missisippi länps
dem grolsen Strome, welche bis anf 159
‚Krieger herabgeschmolzen ist, vormals aber eine ansehnliche Nation aus- machte.. Natchez,(Br. 310 33° 48“ L. 2860 16°. 10°°) Nordamerik. Hauptst. des ‚St. Missisippl, auf einem Hügel zur Linken des Missı- sippi, in der County Adams, mit 1 kath. K. und 1,511 Einw., wor. 459 Sklaven U. viele Handwerker.; Natchitoches, Nordamer. County 101 St. Neuorieans, mit 2,870 E. und dem gleichn. Hauptorte. 8 .Natha Devara, Hind. St. in der Prv: Aslımir, berühmt. wegen ihres Hindu- tempels, den sowohl Mahratten als Aäds- buten als ein Heiligthum verehren, ZAu- gleich unterhalten die er von hier beträchtlichen Verkehr nit
rie und 2 Regimenter Landjäger: Bin, aus einen 3
künfte:’1,557.781 Gnld._ Ause.: 1,554:416, Suzurate und Latte,|| Gulden, wovon das Militär 282,000„die Nathapur&,(Br. 26017 L. 1140 37%) Landespensionen 200,000 Gulden weg- Brit. St. am Kossah, in der Kalkutta, nehmen. Eiutheilung: in 3 Hegierungs- Pro, Bengalen. a


