134-Nar
Narnallah,(Br. 210.40° L. 05%:9%, Hind. St. und Festung in der. Prv. Becar, zum Gebiete des Mahrattenrajah von Nagpur gehörig,
Narni,(Br. 420 31° 17};: 300 ir‘ 5’) Päpsti.$t. auf'einem Berge, in der DIge. Spoleto, mit 5,000. Einw. Sitz eines D1- schofs.;
Narol, Vester. Mil. im Galiz. Kreise Zolkiew. fi
Naroway. Russ. Fl. im Gouv. Peters- burg, weicher:das Wasser des Peipus in den Finnischen, Busen.. abführt und bei Narwa ın dasselbe tritt. Er macht ober- halb dieser Stadt einen Wasserfall von 25 Fufs, und: wird, defshalb nicht be- fahren.
Narowtschat,(Br.: 530 50° L. 619 20°) Buss. Kreisst. am Scheidai und Lagu- schewka ,„ım-Gouv. Pensa, mit 3-K., 428 H., 57 Buden und 2,704 Einw. Landhan- del, Jahrmärkte.
Narr,:; der hohe, Oester.-Kuppe: der Norischen ‚Alpen, im Lande: ob. der Ens,- Kerreis Salzburg, 10,633 F. hoch.; i
Narsingah,.(Br. 200 41° L. 999 29’) Hind. St. in. der Kalkuttaprov, Orissa, die ein. Eigenthum von unabhängigen Zemindars ist
- Nersapur,(Br. 160%. 217" L; 999.29 Britt. St. in dem vördlichen Girkar Ellore, der Präs. Maäras am. Godavery.
Narwa ,.(Br. 590 21° 40”. L.-450:29°:30°%)
Russ. St an der-Narowa, in dem Gouv. Peiersburg, die keinem Kreise augetheilt ist, Sıerıist. befestigt, hat 3 griech., 2 luih.-K., 1 Deutsche Schuie, 450-R. und 3,580 E.. 1. Nagelfabr., 1 Reppschlägerei, 7 sägemühlen, 1 Ziegelbrennerei.- Ha. veh, Seehandel,. Ausfuhr von: Holz, Fiachs und Hanf, 1807 für 778,432-Rubel; dagegen wurden für 162,048 Rnbel einge- führt, Jährlich laufen 70 bis 170 Schiffe ein: " Narwar,(Br, 250. 41% L. 950 51°) Hind. St., Festunz und Hauptort eines Distr., in den südlichen:'Lheile der Prv. Agra, weicher jetzt,dem Dowlet Row'Sindia gehört. Sie-ist massiv gebanet: Die Fe- stung mit dem Palaste des Rajah,liegt auf einem hohen Felsen. Unter den E. befinden sıch viele Armenier,
Narytamu,. Asiat. Prov. zwischen 30 und 319 n. Br., zum Reiche'Thibet ge- hörıg.. Der. Himaleh scheidet sie von Hindostan. Sie wird vom Brumaputer bewässert. Die Einw. bekennen sich zur Religion des Buddha,:sind- aber: dem Daiaı Lama unterworfen. Ein. Theil des Landen gehört jetzt zum Beiche Ne- paul.
.Nascaro, Siz. Fl. in der Prov. Cala- bria, welcher dem Golf von S$quilläci zufällt,
Naschitze, Nassitza,(Br. 450 31° g 4. 35° 48° 4° Oester.. Mil. in der ‚Slawon. Ge:p. Verötz, mit ı Franziskanerkl.
Naserabad, Nusserabad,(Br: 20° 56‘, L. 63° 30‘) Hind. St. in der Prov. Berar, den Mahratten gehörig.
Nash, Nordamer. County in dem St, Nordcarolina, mit 7,268 E..
Nashville, Nordamerikan, St. in der County Davidson, des$t. Tennessee am Cumpverland, mitsteinernen H.,ıRathh., ı Markt, ı Bank, dem Cumberiandskolle- gıum und etiwarz,ä00o E, Sitz des Ober- gerichtshofs des Staats und des westl, Lennessee; Baumwollenspinnmaschine; Hanfmnf.©
Nasielsk, Russ St. in. der.Poln. Woiw. Plock, mit 165 H. und.1,357 E.
.Nasiräer, Nazaräer,, s. Ansarier.
"Dillenburg,
‚theils hügelig;
Nas
Nasirpuraz; Nusserpur;,(Br. 250 28° Eu 860 49°,"Hind. Hauptstadt eines gleichn, Distr. der Prov, Sınd am: Shindu,"
'Nuslidsch ,„: Osm» St. in dem Rumel. Sandsch. Uskup, wo im Herbste.der gro- [se Markt Terdschol gehalten wird.
Naso, Siz. Küstenfl. am Val Demone.
Nassaberg,' Dester. Mfl. und Schl. in dem Böhm. Kr. Ghrudim, Sitz einer gro- [sen fürstl. Auersbergschen Herrsch.
Nassau; Nassau. St.'an der Lahn, in dem Fürst. Dietz, mit 300 H. und; 1,500 EB. Rother Weinbau. Unweit davon die Trümmer der: Burg: Nassanberg ,‚. des Stammhauses der Herz. von Nassau und der Könige der Niederlande, Es ist der einziee Ort im Herzogthume, der bei den beiden Liniew des Hauses in einer gewissen Gemeinschaft geblieben ist,
Nassau, Deutsches Fürstenhaus, des- sen ältester'Ahnherr: Otto von Lauren-
burg, ein Bruder des Deutschen Königs
Konrad gewesen seyn soll. Nach Er- basıung der Burg Nassau nahmen dessen Nachkommen’. den Namen der Grafen von: Nassau an. Heinrich II. 7 1254, hin- terliefs 2 Söhne,«welche die Stifter der beiden noch blühenden Linien des Hau- ses wurden: e i
a) Walram,der Stifter der Walramı- schen Linie, in mehrere Aeste verbreitete, wovon ge- genwärtig.nurnoch'ein Einziger,. der Weilburgsche, übrig geblieben ist. Diese Linie’besitzt seit 1366 die fürstliche und seit 1806 die herzogi‘Würde, und verei- niet in sich alle Länder des Hauses ın Deutschland.»
:b) Otto,»der Stifter der Ottonischen Linie, die ebenfalls:in mehrere'Aeste zersplittert: war, ‚die in der Folge bis auf den von Nassau- Dietz ausgestorben sind. Wiihelms des Aelteren beide Söh- ne, Wilhelm:der jüngere und Johann IV. stifteten jener die Niederländische oder Oranische Linie,.woraus die. he- rühmten Fürsten Philipp Wilhelm 7 1618, Moritz+ 1625, und: Wilhelm. IIL, König’ von. Grofsbrittänien:+ 1702«ent- sprossen waren und die mit letzterem erlosch, dieser die noch blühende Deut- sche Linie,-welche wieder-in Siegen, Dietz und Hadamar. abge- theilt war. Nassau' Dietz verpflanzte sich nach Aussterben‘der Oranischen Linie nach Holland, erhielt dort: die Erbstatthalterische-Würde, brachte nach
und nach“alle Güter der OÖttonischen.
%.inie auf ihrHaus, und hat seit 1814 den Thron der Niederlande hestiegen.
Beide Nassauische Linien bekennen sich zur: reform. Religion, u. sind durch einen Hausvertrag. verbunden,. der in Hinsicht sder' Ottonischen Linie auf das
Dentsche Grofsherzogthum Luxemburg
radizirt ist.„
Nassau,. Deutsches Herzogsthum im westlichen Deutschland, zwischen 250 16°. bis 260 ı7' ö, L. und 490 55° bis 50° 49° im N. an die Preufs._Prov. Kieve. Berg, im: O.:an diese, Hessen,. Hessen: Hom- burg und Kurhessen, im W., wo.der Rhein die Gränze macht, an. die Preuls, Prov. Niederrhein grän- zend.. Areal: 103 QM, wovon 81/ QM. auf die standesherrlichen Besitzungen kommen.\®herfläche: theils bergig, eigentliche Ebenen fin-
det man nirgends, wohl aber weite
Plufsniederungen. Boden: meistens stei-
nig und mehr zum Anbau der Rebe, als zum Ackerbau’ geeignet.:. Gebirge‘; ‚der Westerwald ‚und die Höhe oder der
welche sich in der Folge
im S. an Hessen,
Lahn und AT She, Bi F Silber etwa} Eisen 15,000 Grölsere 6 z ge giebt es I ınige: mar \auch in Sa | piermühler® | sindereien.* ı den Lande ders Wen"? Eisen, Kuj® : Selten ve# Fachingen verfassung W ein sonteräi® | dessen Hr® ' Linie des 0% | die 13, Ste ‘Jung, m©E tt, An We yung nehr&% stimmten.© \ zog ist; WE | sau, Pal | nigsstein Burggraf Zentralbe& ı zum; Fi ' Lof und ‚ und die I stizbehör richt zu... baden, das ‚ äuter), cp ‚ Landschr. 5 | hörden fü gi um AU: ‚Yestant, RS | Weilurg. 4


