Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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118 Mor

sich vereinigt in 2 Armen bei Kulich u. Semendra in die Donau münden, Ne- benfl.: Ibar, Mitrowitza, Nissa.

Morawka, Vester. D. im Mähr. Kr, Teschen, mit ı kathol, Pfk., 354 H. und 2,207 Slaw. BE.

Morbegno, Morben, Oester. Mfl. an der Adda, in der Mailänd, Digz. Son- drio, mit. 2,317 E. Seidenmühlen.

Morbihan, Franz. Departement im nordwestl. Frankreich, zwischen 130 55° bis 130 377 6. L. und 470 ı7 bis 480 14° n. Br., im N. an Nordküste, im O. an Ille- Vilaine, im$. O an Niederloire, im 8. an den Ozean, im W.:'an Finisterre gränzend. Areal: 128 QM.. Oberfläche: wellenförmig eben mit vielen Haiden und Morästen. Von der Küste läuft die schmale Landzunge öder Halbinsel QOujiberon aus. Boden: kiesig, sandig u. nicht sonderlich fruchtbar. Gewässer: Yılaine, Blavet, Claye, Oust, Scorf; der Landsee Morbihan ist eigentlich&in Meerbusen. Minscaldastie hei Josselin. Klinfa: gemäfsigt, aber mit. dicker, feuchter Luft, Produkte: Getraide, Hülsen- und Gartenfrüchte, Hanf, Flachs, Obst, die gewöhnlichen Haus- thiere, Fische, Bienen, einige Minera- lien, Baisalz. ‚Volksmenge 1810: 403,423, meistens: Breyzards und Katholiken. Nahrungszweige: Ackerbau, Viehzucht, Fischerei, Leineweberei und Garnspin- nerei. Das nöthige Korn und Flachs werden gewonnen; die Rindviehzucht macht den Reichthum des Landes zus, die: Schäfereien dagegen sind schlecht. Von Fischen werden vorzüglich Sardel- ten und Meeraale gefangen. Die Salz. schlämmereien werfen nnr 12,000 Zntr. ab. Ausfuhr: Wieh, Butter, Honig,

"Wachs, eingesalzene Fische, etwas Korn und Leinewand. Staatsverbindung: das Dep sendet 4 Dep. zur Kammer, gehört zur ı3ten Militärdivision, zur zten Forst- konservation, zur Diözese von Vannes und unter den königl. Gerichtshof von Bennes, Eintheilung: in 4 Bezirke, 37 Kantone und 231 Gemeinden.

Morchange,(Br. 480 55° 30° L. 240 17° 35) Franz. St. im Dp. Mosel, Bez. Sar- Yegurmines, mit ı Schl. und 1.181 E.

Morcone, Siz. St. in der Prov. Meli- se, auf einer Anhöhe am Gebirge Man- tese, mit 7. Pfk. und 4,623 E. Tuchmnf. (2,500 Stück); gut eingerichteter Feld- bau.;

Morcete, Helv. Mfl. am Busen Agno des Lauisersees, im RBRanton Tessin; ansrhnlich und mit vielen Gewerben.

Mordwinen, Russ. Volk von Fınni- scher Abstammung; träge, schmutzige Jäger und Fischer, welche in 2 Stämme, Mokschan und Ersan,'abgetheilt sind und einen eignen Dialekt reden, im Gouv. Pensa haben sich 22,869 Köpfe zum Christenthum gewendet, die Au den Geouv. Nishegorod, Simbirsk, KRa- san und Orenburg sind Schamanen ge- blieben.

..x More, Britt. Spitze des Grampian, in Skotland, ‚welche sich 3,963 Fufs hoch über dem Meere erhebt,|

Moree, Franz. Mil. im Dep. Loir- Cher, Bez. Vendome, der ein bemauer- tes, auf allen 4 Seiten mit ı Bastion ge: NE EEN bildet, und 15012 Einw. Aat, a u® e

Morena, Span. Gebirge oder Sierra, im:südlichen Spanien, welche die Was- ser zwischen den beiden Strömen Gua- dıena und'Guadalguivir theilt: Die Sierra beginnt 11 der Gekend von Alca-

senh,, 101 H. und 1,728 E.

Mer

raz, läuft zwischen Mancha, Estrema- dura und Alentejo, welche Provinzen nördlich bleiben, und zwischen Jaen, Sevilla und Algarve durch, und senkt sich bei dem Vorgebirge S. Vincent in das Meer. Auf keinem Punkte erhebt es sich höher, als 2,640 Fuls. Auf das. selbe führte Graf Olavides seit 1767!eine Kolonie von 10,400 Fremdlingen und wie[s ihnen einen Flächenraum von et- was über 64 QM. zur Anbauung an, aber Mangel,. Krankheiten und der politi. sche Fall des Stifters rieben bald den grölsern Theil der Ansiedler, welche 14 Pueblos und ı5 Kirchspiele gebildet hatten, auf. Nach und nach vermehr- ten indels den alten Stamm Spanier aw andern Gegenden, u. 1791 zählte die Ko. lonie wieder 6,196 Menschen, die sich neuerdings noch vermehrt haben sol- len. Sie nähren sich vom Ackerbau u. unterhalten Glashütten, Leinen- und Tuchweberei. Der Distrikt, den sie be- wohnen, wird zu der Provinz Jaen ge- N und Carolina ist dessen Haupt- stadt.

Moreira, Port. Villa in der Provinz Beira, mit 2 Pfk. und 234 H.

'Morella, Span. Villa am Abhange

eines ı80o Fuls hohen Felsen, worauf eın

mehr durch Natur, als Kunst festes Schl. steht, in der Prov. Valencia. Sie ist mit einer starken, ı6 Varas.breiten Mauer umgeben, worin 16 Thürme be- findlich sınd, und hat ı Pfk., 53Kl.,a Hosp., ı Springbrunnen, 3 Cisternen u. re Einw. Tuchweberei mit 200$tüh- en.

Moretta, Sard. Mfl. in der Piemont. Prov. Saluzzo, zwischen dem Vraita u. Po, gut gebauet, mit ı prächtigen Ma- rienkirche, wohin gewallfahrtet wird, und A.200 E.

Moreuil, Franz, Mfl. im Dep. Som- me, Bez. Montdidier, mit 25 H: u. 1,49 Einw. Handel mit Bisenwaaren.

Morgan, Nordamerik. County im$t. Georgia, mit 5,951 Freien und 2,418 Skla- ven.

Morgarten, Helv. Alpe oder Anhöhe im Thale Egeri des Kantons Zug, be- zühmt durch die Schlacht von 1345.

‚Morgenstern, Öester. D. im Böhm. Kr. Bunzlau, mit 333 H. und 1,960 Einw. Leineweberei, Garnspinnerei, Glashüt-

ten; lebhaftes Gewerbe,

Morges, Morsel, Helv. St, u. Hanpt- ort eınes Distr. von 9,960 E: im Kanton Waadt; gut gebanet, am Genfersee, mit 2,059 E., I Haven u. einer grolsen Waa- renniederlage,

Morin, zwei Franz. Vl. im Dp. Mar- ne, Der grofse Morin entspringt bei Sezanne und fällt bei Meaux, der klei- ze, dessen(). unweit Montmirail liegt, bei la Kerte sous Jouarre der Marne zu.

Moringen, Han. St. und Sitz eines A. in der. Prov. Göttingen; uwmımnauert, mit 4 Thoren, ı alten Burg, ı E., ı Waäl- Leinewebe- rei; ı Papiermühle, ı Schleifmühle. Gute Steinbrüche.

Morintay, Maratei, Asiat Insel, zu der Gruppe der Molukken gehörig, au der N,.Ö. Spitze von Gilolo. und dem Sultan von'Ternate ‚unterworfen,, Sie ist im Innern gebirgig, an den Küsten aber fruchtbar und stark bevölkert.

Ss. Moritz, Amerik. Strom im Britt, Nordamerika; welcher zw. Quebec und Montreal dem Lorenz zufällt und, für gröfsere und kleinere Fahrzeuge schüll-

ar ist.

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