Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
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Molliensinsel, Austral Gruppe Buoraparte gehörig.

Mollis;Helv. Mfl. im Kanton Gla- rus;'ansehnlich und lebhaft, mit Kat- tundrüuckereien und Schäbsiegerberei- tung mittelst eigner Ziegerreiben.

Molmerschwende, Preufs.! ze, in dem Sächs. Rgbz. Merseburg, mit 77 Hund 634 E. Geburtsort des Dich- ters Gottfr. Aug. Bürger+ 1794.

Motoga, Russ. Fi. im Gouv. Jaros- jaw, der. der Wolga zuströmt. a

Motoga,(Br: 570 51° L. 560 37) Russ. Kreisst! an der. M. der Mologa in die Woiga, im Gouv. Twer, 1 Ar H.:ıund°2,109 E. Landhandel. Schift- fahrt. 6

Molschleben, Gotih. D. an der Nesse, in dem Goth. A. Gotha, mit 186 H. und 20 E. Waidbau..

Molsdorf, Goth. D. an der'Gera, in dem Goth. A. Ichtershausen, mit ı Schl. und schönem Garten, 93 H. und 380 Ein- wohnern.

Molsheim,(Br. 480 32° 26° L. 25° 10*7°°) Franz. St. an der Breusch, im Dp: Nie- derrhein, Bez. Stralsbourg, mit 2K. Hosp., 390 H.'und 2,53} E: A Bleichen, 4 Strumpfwebereien, ı Walkmühle,'ı Lichterfabr., ı Bandmnf., 6 Färbereien, ı0 Seilereien, ı6 Ziegeleien, ı Glocken- gielserei,|

'Molukken, Asiat. beträchtliche In- selgruppe, welche die eigentlichen Ge- würzinseln begreift, wohin Ternate,

eiland, zu der

Tidor, Moitir, Makian, Bakian, Martai,

Gilolo, Geram, Banda,'Amboina und Buro mit den nebenliegenden kleinern Eilanden gehören.Sie liegen in einem stürmischen, nur mit Gefahr zu durch- schitftenden Meere, und: scheinen sämmtlich Trümmer eines vormali-

gen Kontinents zu seyn, WUeberall sieht. S

anan Spuren eines furchtbaren Aufruh- res der Elemente himmelanstreben- de Berge, grausenvolle Klüfte, schau- derhafte Höhlen,übereinander gethürm- te Felsen und Klippen, zwischen wel- chen und lebendigen Vulkanen das Meer seine Wellen hindurchdrängt, oder Bergströme, die sich brausend von diesen Felsen stürzen. Diese Inseln sind dessenungeachtet das Vaterland der köstlichsten Gewürze und Früchte; besonders machen Nelken, Muskatnüs- se, Sago und Südfrüchte die Stapelwaa- ren derselben aus. Quadrupeden giebt es wenige, dagegen findet man das schönste Gefieder, worunter zahllose Papagaien, Paradiesvögel und Salanga- nen, die prachtvollsten Schmetterlinge, und das Meer wimmelt von Fischen u. Schaalthieren. Die Einwohner sind meistens Malaien, dann Haraforen und Papuas, wovon ein Theil zum Christen- thume übergetreten ist, die übrigen aber. Mohamedaner oder Fetischdiener sind, Sie stehen zwar unter, eigenen Königen, aber diese hängen sämmtlich mehr oder weniger von den Niederlän- dern ab..Diese sind der Sultan von Ternate, dem Ternate, Motir, Makian, Saleyer, so wie ein Theil von Gilolo u. Celebes unterworfen sind;'der Sultan von Bakian, dem Bakian, Goram, Tap- pa und Übi gehorchen, der Sultan von Yıdor, dem Lidor, Meisel, Pisany und ein Theil von Gilolo gehören, der Ra- jah von Popo mitPopo und Bo und der Reajah von Salawattei. Die Niederlän- dischen Besitzungen sind unter 3 Gouv. getheilt, ı) Amboina, 2) Banda und 3) ‚Kernate,

D. am Har-

mit ır K:, 418

Mon|

'Möombaza, Afrik. St. auf einer Flufs-

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insel der Küste Zanzibar; ansehnlich,

von Aräbern bewohnt, die einen ausge- breiteten Handel unterhalten. Sie ge- hört dem Imam von Oman.

Mombuey, Span. Villa und el ort eines Partido in der Provinz Za- mora,

Morabilly, Britt,

Landsitz. in der

Engl. Sh. Cornwall, unweit Fowey. Er

gehört der Fam, Raleigh und zeichnet sich durch eine merkwürdige Minera- liensammlung aus.,

Monaco, Sartin. Fürstenihum, wel- ches vonder Grafschaft Nizza umge- ben und durch den Pariser Frieden von 18:15 unter Oberhoheit und Schutz des Königs von Sardınien gesetztist. Ein kleines, aber fruchtbares Ländehen von 2!/, QM. längs dem Gestade des Mittel- ländischen Meers, das besonders reich an«edlen Früchten, Obst, Oelist,, gute Viehzucht hat und von industriöser Italienern'6,050 Ind. kath. Religion, bewohnt. wird. Sie wohnen in 3 Ge- meinden, Monaco, Wentone und Rogue PBrune, undnähren sich vom Acker- u. Weinbau und Fischerei. Die Einkünfte des Fürsten aus dem Hause Grimaldı betragenhöchstens 40,000 Gulden.

Monaco,(Br. 45% 44° L. 250.8) Sard. Hauptstadt des gleichn. Fürstenthums, am Meere; gut befestigt, mit ı Schl., 200#. und 1,201 E. Der Herkulshaven; Fischerei.»;

Monagharn, Britt. County in der Irischen Prov.'Ulster, zwischen 100 27° bis 119 10° östl. L. und 539 53° bis 549 25° n. Br., im N. an Tyrone, im. an Ar- magh und Louth, im S. an Ostmeath, im W. an Cavan und Fermanagh grän- zendy 25,30 QM. grols, mit 99,590 B., ın I t., Kirchsp. und 21,600 H. Eine ebe- ne, morastige Landschaft, ‚die blols im N. einige Berge hat,.rınd vom Fine be- wässert wird; sie ist fruchtbar an Korn, Flachs u. hat Hülsenfrüchte im Ueberflus- se. Die Viehzucht ist beträchtl ‚u. Leine- weberei ein allgemeines Gewerbe. Aus- fuhr: Korn, Vieh, Viehprodukte._Lei- newand. Eintheilung: in 5 Baronıen.

Monaghan, Britt. Hptst. der gleich- Pape: Irischen County, mit ‚Leinewe-

erei.| Monastereven,. Britt. Mfl. am grolsen Kanale, in der lrisch. County Rildare;. nahrhaft und gut bewohnt. 2

Monasterzyska, Oester. Mfl. im Gal. Kr. Stanislawow.

Monastier, Franz. Mfl. im Dp.. Ober- loire, Bez. le Puy, an der Colompee, mit 1,766 E.: a

Monavar, Span. Villa in der Prov. ea mit 8,000 E. Leineweberei; Heilbäder.|.

Monbach, Hess. D., nahe am Rheine, in der Rheinprovinz, mit5sr. E- ı Stär- ke- tnd Puderfabr.;, ı Leimkocherei. Nahe dabei der Bann im Rheine, eine schöne Gartenanlage. es

Monbercello, Serd, Mfl. am Tion, in der Piemont. Provinz Asti,»mit 2,535 sinw. i #4 Monblanc, Span. Villa am Franco- li, in der Prov. Cataiuna, mıtı Pfk. u. 3,000E.;

Monbrillant, Han. Lustschl. unweit Hanover, in der Prov. Kalenberg ö

Monbui, Span. ni: der Provinz

ataluna, mit 2.000E. Moncaglieri(Br. 459 L. 250 22°) Sard. St. in der Piemont. Prov. Turin, am Po und am Fufse eines Hügels, mit ı