Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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theils nach Burnu und.in’s.Innere von £ıirika. Regierungsform: orientalisch- d.espotisch unter einem Sultan. Wo er residirt, verwaltet er die Rechtspflegs in eigner Person.‘Ihm zur Seite steht ein-Divan, aus den Ministern u. a. be- stehend. Staatseinkünfte: höchstens 2 2Aill, Gulden, die Ausgabe nur 600,000 Czulden,.wor. der Hofstaat mit 160,000; diäs Heer mit 280,000, und die Seemacht tınd Ammunition mit£0,000o Guiden an- giesetzi sind, J.andmacht: 36,000 M., wovon 6,000 Neger und 6,000 Araber in tıeständigem Solde sind;-das übrige anacht die Artillerie zu 3,500 Mann und “lie Reiterei aus. Seemacht nach Sid JDris 10 Fregattien von ı6 bis 30 Kanonen vınd 14 Galliatten von 2 bis Io Kanonen. JMatrosen zählt man 6,000. Eintheilung: ın. die Reiche Fes, Marokos, Tafilet u. Sjedshelmesse. „.;,[Marokos, Marok. Reich, welches den östlichen Theil des Staats ausmacht, u. äm N. an Fes, im O. an Tafilet, im 8. am die Sahara und im W. an den Ozean eiränzt, Es zerfällt in folgende Provin- zen: 1) Siedma, 2) Zerrara, 3) Duguella, 4) Tedla, 5) Abda, 6) Haha, 7) Sus, 8) Er-

anna.

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Marokos,(Br. 319 37° 30°. 80 28°) Aüarok. Hauptst. des Reichs Marokos u. der, Prov.Erhanna, in einer weiten Ebe- nie. Sie ist mit einer Mauer und Gra- bien umgeben, schlecht gebauet, mit vinreinlichen Gassen, aber vielen Mos- Keen, Kornmagazinen, Kaufladen, u. 40 bis 50,000 Einw.(nach Jackson 270,000), die mancherlei Mf. und Gewerbe unter-

halten. Die Juden, die sehr zahlreich sind, bewohnen das Quartier Millah.

Der,Palast des Sultans macht einen ab- gesonderten Theil der Stadt aus, be- steht aus vielen mit einander verbun- denen Pavillons, Höfen und Gärten u. hai sonst. nichts Auszeichnendes. Die Spanier besitzen hier ein Kloster. Maroniten, Osm. Volk von ungewis- ser Abstammung, wahrscheinlich ein Urvolk des Libanon, welches zu Ende les 7ten Jahrhunderts seinen gegenwär- tigen Namen von einem seiner Beli- Bm iEng es ‚ Joh. Maron, erhalten.hat. 1e machen eine eigne christliche Re- ligionssekte aus, die sich jedoch in ge- wisser. Rücksicht. mit der kath. Kirche vereinigi hat,. Sie.haben ihren eignen ‚Patriarchen, der in dem Orte-Kannobin seinen Sitz hat, und sehr, viele Klöster. Ihre Wohnsitze in und um den Libanon Kesruan im Pasch. Tarablüs mögen ei- nen Flächenraum von 56 QM. einneh- men und von 150,000 Maronıten bewohnt seyn, die ziemlich unabhängig von der Pforte unter eignen Fürsten stehen und blols dem Pascha einen jährlichen Tri- but entrichten. Aulfser den Pasch. Ta- rablüs, Haleb und Acka, findet man auch: auf Kibris Maroniten. 3 ,Maros,(s. Br. 40 51“ L. 1370 14°) Nied. nertumnd Komtoir auf der Insel Cele- Des, sMaros,{Br. 480 47° 31“ L. 360 37° 21°) Oester..Mfl. in der Ung..Gesp Honth, an der Donau, mit ı kath., ı ref. K. u. bewohnt von Magyaren und Deutschen. Wein- und Tabaksban. „iıdMaros, Marosch, Dester, Fl. in Sie- bembürgen..::Quelle im Szecklerstuhle schick, an der Gränze von Györgiö, zw... den Bergen Magosch. und Fekete Rehs;;M. an den südl. Gränzen Un- garns in die Theils.:"Nebenfllüsse: Ara- ayols,beide Kockeln u. a.

'30' g'$;: 420 15’ 33°)

Maros, Oester. Szeklerstuhl: in Sie: benbürgen,. zw. dem Udvarhelyer und Tschikerstuble und dem Thordaer und Küküllöer Komitate, nach Lipsky 26,40, nach Marienuburg 173/44 QM. grofs, 1766 ohne Wlachen, welche den dritten Theil der Volksmenge ausmachen dürf: ten, von 29,217 Menschen bewohnt. Zwar bergig, aber doch mit weitern Ebenen, als die benachbarten Provinzen, und vom Marosch, Kl, Kockel und Nyarad durchflossen; reich an Korn, Garten- u Hülsenfrüchten, Flachs, Obst, Melonen, Labak und Wein. 1772 fand man an Ackerlande 18,745, jan, Wiesen 10,206, an Weingärten 3,255 Joch, dann 14,052 St,

Zugvieh, ‚7,995 Kühe,: 2,700 Kälber und Füllen, 20,493 Schaafe, 2,264 Zieren,

10,727 Schweine und 2,045 Bienenstöcke. Man hat Fische, Wild und Salz,‘aber keine Metalle und wenig Kunstfleils, Der Stuhl wird‘in 3 Zirkel eingetheilt.

Maros Bogat, Oester. grolser u. von reform. Magyaren und Wlachen, die beide ihre K. haben, bewohnter Ort in der Sieb. Gesp. Thorenburg. Vortrefli- che Zuckermelonen,|

Maros Vasarhely, Neumark,(Br. 460 Oester. kön. Frei- stadt und: Taxalort in dem Siebenbürg. Szeklerstuhle Marosch, mit mehreren schönen Gebäuden, worunter der Te- lekische Palast, mit einer öffentlichen Bibliothek von 60,000 Bänden und einer Mineraliensammlung, ı kath., 2 ref., ı griech., ı unirt. K., ı Kastell und etwa 9,500 E., die mancherlei Gewerbe unter- halten. Sitz der kön. Tafel von Sieben- bürgen; ref. Kollegium; kath. Gymna- sium und Seminar.

Marostca, Vester. St. in der Venet, Dlgz. Vicenza, mit 1,600 E.

Maroth,: dranyos-Maroth,(Br. 480 23° L.:360 37. 40°) Oester. Mfl. in der Ung. Gesp, Bars, mit ı Kastelle, ı kath. K., u. Slaw. Bew., wor, viele Tuchweber.

Margquesas, Australgruppe zwischen 7°.:48° bis 100 27° s, Br., die in 2 Abthei- lungen zerfällt, ı) die nördlichen oder die Washingtonsinseln, wozu 6 Eilande, Chanal, Masse, Hergzest Rocres, Nuka- hiwa, Uahuga und Uapoa, 2) die südl. oder die ältern Marquesas, wozu Huds, Domenica,$S. Christina, 8. Pedro und ta Madelena gehören, Sie sind sämmt- lıch voller Berge und Felsen, aber reich an-Brodfrucht, Pisang, Bataten, Yams, Kürbissen, Zuckerrohr,. Papiermaul- beerbäumen, Schweinen-und Fischen. Nach Fleurieu werden sie von etwa 20,000 BE. bewohnt, die zu den kupier- farbenen Australiern gehören: ein schö-

ner, gutmüthiger Menschenschlag, der zum Vergnügen und zur Geselligkeit

geschaffen wid ganz dem Leichtsinn u. der. Sinnlichkeit ergeben ist.+-Doch lebten sıe, nach Krusenstern, unter ein-

ander in beständigen Kriegen und wa-.

ren Anthropophagen. Ihre Nahrung be- steht übrigens in Vegetabilien, Hüh- nern, Schweinen.und Fischen. Sie ge- hen beinahe nackend, sind aber auf.die bewunderungswürdigste Weise tätowırt: Sie haben Könige und Oberherrn.: .:Marradi, Tosk. Mil, am Lamone, ın

d.:Prov. Florenz, mit ı Pik., 2 Klosterk. und 1,200 E:|

Marsac, Franz. Mfl. im Dp. Puy de Döme, Bz. Lambert, mit 2,960 EB... bLeb- hattes Gewerbe mit Leinewand, Band, Spitzen, Blonden und Leder. a

‚Marsaglia, Mod.M£l. an der Secochla, in. der Frov,. Modena.

| Marsala;| Maut Sydabereitiit Marsantt

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