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Handelsgericht. Droguet- und Zwil- lichweberei; Gärbereien; 5 Tandrehe- reien;- Branntweinbrennereien u. Han-
del mit Wein, Branntwein, Korn, Ta-
bak und Leder.
“-Marmaros,% Marmaruska, Oester. Gesp. im Ung. Kr. jenseits der Theils, im N. und O. an Galizien, im S. an Sie- benbürgen, im W. an die Komitate Szathınar, Ugocs und Beregh gränzend, und nach Lipsky 177,99. QM. grofs, und von 114,197 Ungarn, Slawen und WVla- chen in 53 Mfl., 157 D. und ı Prädien bewohnt.© Ein äufserst gebirgiges, von den Kärpathen bedektes Land mit vie- len Waldungen, von der Theils, die auf seinen Gebirgen ihre verschiedenen Qu. hat, dem Visso, Tarazk u. a. Fl. be- wässert; es hat wenig Korn, wohl aber vieles Holz, Wildpret, Fische, eine star- ke Viehzucht, grofsen Vorrath von Salz in, den Salinen von Rhonäszeck, u. ist der Fundort vieler edlen Steine, bes. der Ungarischen Diamanten. Kongre- gationsorf ist Szigeth.
.. Marmignac, Franz. Mfl. im Dp. Lot, Bz. Cahors, mit 965 E.
Marmormeer, Osm. Binnenmeer zw, RBumeli und Anadoli, welches durch den Bösphor mit dem Schwarzen Meere oder Kara- Dhenghizi, durch den Helle- spont oder die Dardanellenstralse mit dem Archipel oder Adalar- Denghizi zusammenhängt. In demselben liegen die Demonnesiinseln. AR
Marmutier, Mauermünster, Franz. St. am Hnseibach, im Dp. Niederrhein, Bz. Saverne, mit 200 H. und 1,990 Einw,, wor. ı8ı Juden. 2 Bleiehen, 4 Braue- reien, ı l’öpferei, 4 Ziegeleien, I Seile- rei. Voermals war hier eine berühmte Abtei.
Marne, Franz. Departement im nord- östlichen Frankreich, zw. 2195’ bis 220 e8° ö. L. und 480 gr’ bis 490 24’ n. Br., im N. an Ardennen, im O. an Maas, im. an Obermarne nnd Aube, im W. an Sei- ne- Marne und Aisne gränzend. Areal: 354155 Oberfläche: eben, biofs mit erhabenen Flufsufern. Boden: im Innern trocken und steril, durchaus Kreide, ohne Baum und Stan- de, der Rand, doch nur!/3 des Ganzen, fruchtbar. Gewässer: Marne, Aisne, Seine, Vesle, Suippe, gr..und kl. Mo- rin, Aube und Baise. Viele Teiche und im OÖ. und W. Moräste. 8 Mineralwas- ser. Kiima: gemälsigt und gesund, nur im W. nicht ganz rein. Produkte: Ge- traide, Gemülse, Oelpflanzen, Flachs, Hanf, Wein, Obst, Melonen, Cham-
ignons, die gewöhnlichen Hausthiere, 'ische, Bienen, Torf, Kreide. Volks- menge 1816: 311,036 Köpfe, blofs Katho- liken. Nahrungszweige: der Weinbau jst erster Nahrungszweig;.diese Provinz
‚ erzeugt die-edelsten Champagner Frank-
reichs von Sorten. Der Ackerbau wird zwar nicht vernachlässigt, ist aber schlecht im Stande, wovon zum Theil der schlechte Boden die Schuld trägt. Die Flufsufer bieten gute natürliche Weiden dar und der Futterkräuterbau ist sehr ausgedehnt, daher trefliche Rindvieh- und Schweinezucht. Die Schaafe tragen blols grobe Wolle, Der
Kunstfleifs erstreckt sich auf Garnspin-.
nerei, Wolispinnerei und Weberei. Ausfuhr: Wein, Hanf, Flachs, Hafer, Holz, Vieh, Fische, Honig, Wachs, Garn, wollene Waaren u. a. geringere Artikel. Staatsverbindung: dieProvinz, welche 3 Dep. zur Rammer schickt, ge-
wellenförmig ven,
„Viehzucht,
Mar n5
hört zur aten Militärdivision, zur ten Forstkonservation, zur Diözese von Meaux u. unter den königl. Gerichtshof von Paris. tintheilung: in 5 Bezirke, 32 Kantone und 699 Gemeinden.
Marne, Franz. Fl. im nordöstlichen Frankreich; Q. unweit Langres, M. bei Charenton in die Seine, schiffbar bei Vitry; Lauf55 M.; Nebenfl.: Mouche, grofser uni kleiner Morin und Roig- non. Ä
Marne, Dän. Mfl, in der Holstein. Landschaft Süderditmarschen.
Marnheim, Baier. Mfl. in dem Rhein-
Kreise, Distr. Kaiserslautern, mit 645
Einw.
Maro, Sard. Mfl. in der Piemont. Prov. Oneglia, am Impero, mit ı Schl. und 1,750 E.;
Marokos, Afrikan. Staat in dessen Nordhälfte, zwischen 7 bis 140 ö. L. und 29 bis 360 n. Br., im N. an die Stralse von Gibraltar und das Mittelländische Meer, im O. an Algier, im$S. an die Sa- hara und im W. an den Atlantischen Ozear eränzend. Areal: 13,713, nach Gräberg, der wahrscheinlich Sedshel- messe und Tafilet abrechnet, 8,280 2: Oberfläche: im N.,©. u. S. sehr gebir- gig, im W, eben.'Boden: die Thäler und Ebenen sind da, wo es nicht an Wasser fehlt, äulserst fruchtbar und die
"Vegetation biühend, die Berge dagegen
sind kahl, unfruchtbar und bringen nichts, als Gerste hervor. Gebirge: der Atlas. Gewässer: nur Küstenfl,, die im Sommer oft ganz austrocknen; dahin gehören der Maluvia, welcher dem Mit- telmeere, der Lukos, Sabu, Sale, Ommi- rabin, Tensif, und Sus, welche dem Ozeane zufallen, Klima: heils, doch. sehr angenehm, da hier fast ein bestän- diger Frühling herrscht; der Winter besteht gewöhnlich aus starken Regen- güssen und endet im Januar, voni April
- bis October sind Regen ungewöhnlich.
Die Pest und Heuschrecken sind Länd- plagen. Produkte: Getraide, besonders Gerste und Waizen, Reils, Datteln, Oli- Feisen und andere Südfrüchte, Zucker, Safran, Pferde, Büffel, Rind- vieh, Schaafe mit Fettschwänzen, Ka-
‚meele, Esel, wilde Thiere, Fische, Bie*
nen, Seıdenwüriher, Salz, Schwefel, vielerlei Metalle. Volksmenge: nach Jackson 14,886,600 E., wovon 000,000 in den Städten, 10,300,000 in den beiden Reichen Fes und Marokos, und 3,650,000 in Sedshelmesse, Tafilet u. s. w. woh- nen sollen. Gräberg rechnet für das ganze Reich nur 5 Mill. Die Wahrheit. scheint in der Mitte zu liegen; viele Striche des Landes sind ganz gut ange- bauet, manche dagegen öde und men- schenleer. Die Einw. sind Mauren,'n0« madisirende Araber, fast ganz unäabhän- gige Berbern, Neger, Christen als Kanf- leute oder Sklaven und Juden._ Haupt- sprachen sind Maurisch, Arabisch und Kabylisch; die Relıgion der Islam mit vieler Duldung.: Nahrungszweige, bei den ansässigen Nationen Ackerbau,
Fischerei und Kunstileifs, Gärbereien, Seiden-, Baum- Seifen- bei den
besonders wollen- und Teppichweberei, siederei und andere Gewerbe, Nomaden Viehzucht. Ausfuhr: Korn, besonders Wäizen und Reifs, Wolle, Häute, Oel, Wachs, Elfenbein, Gummi, Mandeln, Feigen, Kupfer, Mauilthiere, Vieh u. Viktualien. Der Handel theilt sich in See- und Kierwanenhandel; die Kierwanen gehen theils nach Mekka,


