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Gouverneur, ı Kommandanten u, eine Besatzung von 6,034 Mann Infanterie u. 456 Mann Artillerie Diese Besitzung kostet daher den Britten bei weitem mehr als sie einbringt; ‚nach Boisgelin soil die Bruttoeinnahme 1804 nur 1,225,026 Gulden betragen haben. Doch wiegt ihre Lage in einem der befahrensten Meere und der Vortheil ihres sichern nnd uneinnehmbaren Havens den Zu- schufs von 482,420 Gulden, den Grofsbrit- tanien. ı8r2 aufwenden mulste, hinläng- lich auf.— Die Hauptinsel Maita ist 6,70 QM. grofs und zählte 1783 nicht we- niger als 74,705 E, 2 Malta, s. Citta Vecchia.
Maltertingen, Bad. M£fl. im Treisam. B. A. Emmendingen, mit ı K,, 185 H. u. 4,124 E. Mineralquelle.
Malton, Britt, Mfi am Darwent im Nordriding, der Engl. Shire York, mit 3 K. und dem Weahlrechte zweier Deput.
Maluinen, s. Falklandsinseln._
Malvorne, Britt. Bergkette in der Engl. Shire Worcester, niedrig, aber mit vieien romantischen Abwechslun-
en, aus Granit, Syenit und Porphyr estehend.\
Malwah, Hind. Prov. zwischen 22 bis 250= Br., im N. von Aschmir u. Agra, im O.
Mal ‘
9. von Allahabad u. Gundwana, im S, von Khandesch und Berar, und im WW. von Aschmir u. Guzurate umgeben. Sie wird vom Nerbuddah durchströmt, scheint aber das höchste Land von Hin- dostan zu seyn. Sie bringt vorzüglich Baumwolle und Tabak als Stapelwaaren hervor. Ihre lierren sind jetzt grölsten- theils die Panahmahratten.
- Malwan,. Br. 160 4° L. 000 59°) Hind, Seest. in der Prov. Bejapur, zu dem Ge- biete der Mahratiten gehörig, und ein gewöhnlicher Schlupfwinkel für die Seeräuber dieser Meere.
Malzieu, Franz. St. im Dp. Lozäre, Bz. Marvejols an. der Truy&re, znit 520 H. und 1,014 Einw. Gärbereien,$erge- webereien.
Mamadysch,(Br.#50 35° L. 680 50°) Buss. Kreisst. am Wiätka und Oschlo, in dem Gouv. Kasan; noch sehr dorf- mälsig.|-
Mambedy, Osman. Mfl. in dem Pasch. Haleb, das alte Hieropolis, wo ein be- rühmter Venustempel stand, von‘ dem jetzt keine Spur mehr vorhanden ist. Noch findet man einen alten Aquädukt,
Mameiucken, Osm. Krieger inAe3yp- ten, keine Nation, sondern zusammen- gekaufte Sklaven, welche die Militz in diesem Reiche ausmachten, und. bis in die neuesten Zeiten die Herren spielten, indem ihre Begs sich völlig unabhängig
‚gemacht hatten.
Mamers, Br. 480 20° L. 189 ı*) Franz. Hauptst. eines Bez. von 29,98 QM, und 120,398 Einw., im Dep. Sarthe an der Dive; schlecht gebauet und gepflastert, mit 2K., ı Hesp., ı Theater, 800 H. und 4,382 BE. Handeisgericht. Mf. in Etamin und wollenen Strümpfien.
Mamora, Marok.$t. an der M. des Sabu, in der Fezprov, Benihasan, um- mauert, mit ı festen Schl. Fischerei.
Mampava,(Br.o0 21’ L. 900.59’) Asiat. St, auf.der Westküste von borne®, Hauptmarkt für Opium.
Momsen Elf, Schwed. unbedeuten- der Fl. im Norwee. Stifte Drontheim, ınerkwürdig durch den Fiscum-Fols oder 78 Ellen hohen Wasserfali, dessen Ge- räusch man 3 M. weit hört,
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Man
Man, Britt. Insel im irischen Meers zwischen 120 30° bis 130 ı2° ö.L. undz 47° bis 549 17° n.Br., zur Krone Englands gehörig, welche sie 1765 von ihrem Ei. genthümer Herzog von Athol durch Kauf an sich gebracht und dadurch dem Schleichhandel, der von dieser Insel ge. trieben wurde, ein Ende gemacht hat, Die insel hält nach Arrowsmith’s Be. rechnung 10,50 QM., von etwa 30.000 BE. be. wohnt, die sich Manks nennen und u den Ureinwohnern Brittaniens gehören, ihre Sprache ist ein Patois vom Kymm- rischen, Norsischen und Englischen und noch immerSprache des gemeinen lau. fens; die Religion die Anglikanısche, mit eigenem Bischofe, der jedoch kein Peer des Reichsist. Der gebirgige, mit
öden nackten Felsen bedeckte, aber doch hinreichend’ bewässerte Boden brıngt in
den Thälern Korn, Kartoffeln u. Flachs hinreichend hervor; man unterhält ei- ne starke Viehzucht, treibt Kelpbrenne rei, vorzüglich‘aber Fischerei auf Hä. ringe und Schifffahrt; die Einw. besitzen 420 Schiffe und Buisen mit 10,009 Tonnen und 2,4926 Seeleuten, und wenn der Hä. ring nicht ausbleibt, so können 3ie den
Gewinn wohl auf 1,800,000 Gulden rech-
nen. Auch die. Leineweberei ist be- trächtlich.— An der Spitze der Regie rung steht jetzt ein Britt. Gouvernrurs mit einem Rathe. Uebrigens haben die Mankenihre Nationalrepräsentation, die
24 Keys, welche eine Art von Parliament bilden. Die Justiz wird durch Deemsters
oder Richter versehen, welche nach den]
Breast Laws oder dem Herkommen ent-
scheiden. Die Iusel hat 4 St. und Mil, 17 Kirchsp. u. 5,098 H. Manaar, Briti. Eiland auf der Nord.
westküste von Seilan, mit ı Fort; hat keiul Koran, aber viele Kokosnüsse und Palmen. Von Seilan ist es dnrch einen kleinen Kanal getrennt, der zu- weilen ganz austrocknet; von Ramisu- ram auf dem Kontinente ist es nur M. entfernt. nur mit kleinen Fahrzeugen oder Boo- ten befahren werden.
Managor, Span. Villa auf der Insel und in der Prov. Mallorca, mit 5,
Manah,(Br. 300 45" L. 970 19°)
Die Meerenge kann aber
St. in der Prov. Serinagur, mit 200 H.w 1,500 E., die einen bedeutenden Handel
mit Butan unterhalten.
De Span. A z 59° bis 150 28° ö. L> und 380 24° bis 39 59° n. Br; im N. an Toledo, ım ca und Murcia, im S. an Murcia, Jaen
Provinz zwischen 1%
.anCuen
und Cordova, im W. an Estremadurs
ränzend. Areal: 374,39,QM.. Oberflä- En; eine weite ann ee blofs auf den Gränzen und auf der Östseite Berge hat. Boden: magerer nnd leichter Sand, auch Kalk. Gebirge: die Sierra Morena u. de Alcaraz. Gewässer: Guadiana, X0+ car, Guadarmena, im Ganzen wasserarM. Klima: heifs und trocken._Produkte: Wein, besonders der Valdepeas. Geiral- de, Safran, Obst, Südfrüchte,, Heiz, Bs-
arto, Oliven, die gewöhnl. Hausthiers
ienen, vielerlei. Metalle und Minera lien. Volksmenge 1797: 205548, worun- ter 2,830 Geistl. und 0603 Hidalgos,.ın% Ciudaden, 94 Villas, ı D., 100 Pueblos u. irı Kirchsp, mit. 67 Kl. und. 8 milden Stiftungen Nahrungszweige:. Acker“ bau, welcherzwarsehr nachlässig beirie" ben wird,
aber doch Korn zur Ausfuht|
liefert. Die Aernte beläuft sich an aller«|
lei Getraide auf 1,934,000 Fanegas; man keltert herrlichen Wein, 940,000 Arobalı
RRRBTZRRETNEE
Branntw‘ an, Sumd
esel Spanien; 2,200 Mau
un e(t) all an häs Ki\
mit; Quecksilber, Safyan, Potascl Blonden, Sohlle verbindung: 4 sche Gesetze UI nerilkapitän vı Kanzlei von Val von’ Toledo, tida,
Mancha Rea Prof. Jaen, mit Manche, Fr: chen Frankreiel , L, un jm'N, und N. an Calvados u ne und Ille-V nal gränzend, fläche: eine w merkliche Erh Sanddünen unc gebirge: Kap| sandig. Gewäg Coäsnon, Dom da Moräste, Ei gemälsigt, abe mit häufigen 0) traile, Garten- arf, Pärberrö: gewöhnl, Haust! Austern, Humm sen, Baisalz.\


