Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
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Mak

" Makärska, Oester. Hauptstadt des rfeichn. Dalmat. Kr., am Kanäle-von razza, mit 1,500 E. Bischof,. Häven;

Handel; Fischerei.- Wein-"und Oel-

bau. a

Makassdr, Asiat. Rönigreich auf der Südwestküste des InselCelebes--: Es

wird von:Malaien bewohnt, deren Suül-

"tanen die Häuptlinge und Fürsten von

ZLoma, Mandelly, Bima, Tamböra, Dom-

po undSangar tributär sind Erist,

wie seine Unterthanen, der mohameda- nischen Religion zugethan, u. herrscht despotisch. Die Einw, gelten-für tapfe- re, aber auch unversöhnliche und rach-

‚gierige Menschen. Sie bewohnen ein eben so fruchtbares, als gut angebauetes

Land,. das, die meisten Stäpelwäaren Östindiens, bes. aber Reifls und Baum-

wolle, im Ueberflusse hervorbringt.

Makassar,(s. Br. 50 10% 15, 1360 69°)

Asiat. Hptst.. des gleichn. Königreichs

auf der Südwestküste der Insel Gelebes, die grolse und ansehnliche Residenz des Sultans, mit 100,000 E., Baumwollenwe- berei u. starkem Handel. 800 Yards von der Stadt entfernt steht das Niederlän- dische Fort Rotterdam.

Makassar, Asiat, Meerenge oder Strafse, welche die Inseln Borneo und Celebes von einander scheidet, aber voller Rlippen und Untiefen, weshalb die Durchfahrt sehr gefährlich ist.

Makassen,&Asiat. Volksstammauf der insel Gelebes, welcher zu den Ma- laien gehört; lebhafte, starke und ar- beitsame Menschen, die schon auf einer

ewissen Stufe der Kultur stehen und ünste-und Handwerke treiben, Sie sind sammtlich Mohamedaner.

Makhaval,(Br. 310 ı4° L,93037°) Hind. St, in der Prov. Lahore, am"Sutuleje, zu dem Staate der Seiks gehörig. Es war die erste Stadt, die die Seiks sich in Hindostan unterwarfen.

"Makian, Asiat. Eiland in dem östl.

Meere, welches zu der Gruppe der Mo- lucken gehört, allein keine Gewürze mehr hervorbringt.-Es steht jetzt unter der Herrschaft von'Ternate, zählt 6,800 E. und hat ein Niederl, Fort. »Makkum, Nied. Mil. am Zuidersee, in der Prov. Friesland, mit 1,997 Einw. Baisalzsiedereien, Ziegel- und Ralk- brennereien, Schifffahrt.

Maklar,(Br. 470 48° 35% L. 380#4 ar) Oester. Mil. in der Ung. Gesp. Hevesch, mit kath. E.

Mako,(Br. a6° 13 12°. L. 380 7°. 3) Oester. Mfl. in der Ung. Gesp. Csanad, an der Makos, mit ı kath. K., ı griech. und ı ref, K,, I Synag. und 7,000 kinw. Weinbau. 2

Makow, Russ. St. am Orzyc, in der mit 224.H. u. 1,488 Einw.

Makran, Mukran, Kabul. Prov. im S. W. des Reichs, am Indischen M;ere, welchezu Beludschistan gehört. Bin grofses Land, welches von mehreren Gebirgen durchzogen wird, und manche reiche und fruchtbare, aber auch viele wüste Striche einschliefst. Es hat blofs Küstenfi. und ist in einigen Gegenden sehr arm an Wasser, bringt aber doch Korn, Baumwolle,- Seide, Opium; Früchte und andere Produkte in gro» [ser Menge hervor, auch ist die Vieh- zucht ansehnlich.. Die angesessenen Einw. sind entweder Tadschiks, unter welchen man auch Parsen findet, Hin- dus und Armenier, welche beide die Kaufleute in den St. machen, oder no-

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' beide mit 40 Stühlen, spinnereien, 4 Korduanfabr., ı Papier-

Mal

madische Beludschen in ihren beiden

Hatptstämmen. Das Land steht unter dem Khan. von Kelat. Hauptstadt ist Makran,|

Malabar,, Hindost. Küstenland vom Kap. Comorin bis zum Chandagriri-Fl, oder bis 120 27° n. Br., wovon die Proy, Malabar nur einen Theil ausmacht. Diese. Küste ist das wahre Vaterland des Pfefters. Die Ausfuhr der ganzen Küste betrug. ı8ıt an Werthe 2,236,718, die Einfuhr 721,090 Rnpien; der Handel beschäftigte) dung von 71,796 Tonnen.

Mealabar, Hind. Prov.,auf:der West. küste der Halbinsel zw. ıo bis. 110 Br.,

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1,146. Schiffe mit- einer La-

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iin N. von Kanara, im O. von den west.|

ehe Ghauts, im.S. von Kotschin und im O0. gränzt. Sie ist sehr fruchtbar, sächlich an Pfeffer, Reils, Teak- und Sandelholze, und. wird von Hinduern, die einen eignen Dialekt reden, aber auch von vielen kath,, protestant. und mohamedanischen Proselyten bewohnt, Der südliche u. mittlere Distrikt macht ine Brittlische Provinz aus, die etwa 600,000 E. zählt, und unter die Präsid. Bombai gehört; in. dem Üeberteste

von dem Indischen Ozeane be. haupi-

herrschen theils abhängige, theils unab-

hängige Nairen.

Malabrigo, Australeiland im N, W, der Ladronen, unter 270 go n. Br., von den Spaniern im ı$ßten Jahrhunderte

Malaczka,(Br. 480 26 13) Oester. Mfl. in der Presburg, an der Mulina, schen Kastelle und ı kath. wen bewohnt.

Maladetto, Franz. hohe Pyrenäen- spitze, 10,500 E. über dem Spiegel des M er; a=

Malaga,(Br. 43° 30° L. 130 15° 45°) Span. Ciudade= ee ünd. Ges Ga dalmedina in das Meer, in der Provinz Granada; ummauert, mit 9 Thoren, 3 Vorst.,.ı Citadelle auf einem Felsen, ı Kathedrale, 6 Pfk., 5 Kl., 5,500 H. und 1805 52,376 E, Sitz eines Bischofs u. des Generalkapitäns von Granada. Gut or- ganisirtes Kollegium; nautische Schule, 4 Seidenzeuch- und ı Seidenstrumpfmf., 2 Baumwollen-

'entdeckt.

16'° L; go 2b Ung. ee

mit ı Palfy- R., von Sla-

fabr. Leihhaus oder Monte Pio, eine Art von Provinzialbank. Groiser und sicherer Haven, den ein Molo von 3,000 F. einfalst, und worin 10 Linienschiffe und 400 Kauffahrer Raum haben;- 1803 kiarirten 3,021 Fahrzeuge, und darunter 2,420 Spanische, ein. Lebhafter Handel mit Wein, Oel, Südfrüchten und Seide; Werth der Ausfuhr: 4,640,000, der Ein- fulır 2,540,000 Gulden. Weinbau; in der Umgegend gewinnt man, nach Antillon, jährlich 112,500, nach Jacob nur 5,000 Ohm Malaga, und starke Oelbereitung; in einem Umkreise von 20 Meilen befin- den sich über 700 Oelpressen. Malaghetta, s. Pfefferküste. Malaien, eine der Stammrassen der Erdebewohner, von brauner Farbe, ei- nerseits bisins helleMahagony, andrer- seits bis ins dunkelste:Nelken- und Kastanienbraun, mit dichtem schwarz- lockigem Haar, breiter Nase, grolsem

Munde. Dahin gehören die Australin- dianer, die keine Neger sind, die Be-

wohner der Marianen, Philippinen-, Molucken-, Sundainseln, Inseln des östlichen Archipels, eines Theils von

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