Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
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'Oberpyrenäen, Bz. Argeles.

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dischen Volke Persischer Abstammung,

bewohnt wird(s. Iran).> Lurs, Franz. Mfl. mit 965 E., im Dp.

Niederalpen, Bz, Forcalquier,

Lus, Franz. Mfl. an der Lise, von

°00 H. und Kirchsp. von 2,135 E., im Dp. In der-

he die Heilquelle$. Sauveur, mit290 "ärme. -Luschwitz, Preufs. Mfl. im Posen.

Rebz. Posen, mit ı luth. K., go H. u. 500

Eınw. Lusignan,(Br. 460 28° L. 179 423°) Franz.

St. an der Yonne, im Dp. Vienne, Bez. -Poitiers,

mit 190 H. und, einschl. des Kirchsp., 2,390 Einw., meistens Reform. Maulthierzucht; Viehhandel,

Lussac, Franz. Mfl. mit 577 H. und 2,032 Einw., im Dep. Gironde, Bez. Li- bourne.

Lussaec les Chäteaux, Franz. St. un- weit der Vienne, im Dep. Vienne, Bez. mit 210 H. und 1,339 Einw. j

Lussac les Eglises, Franz. Mfl. im

Dep. Obervienne, Bez. Limoges, mit 169

H. und 1,298 RE.| , zweiDester. Eilande im Gol£ von Quarnaro, zum Illyr. Kr. Fiume gehörend. Das Eine heilst Lussin Zran- de, dasAndere Lussin piccolo: jenes hat z8ı H. und 6,732 Einw., beide liegen

im S.W. von Cherso, und erzeugen vor

züglich Olivenöl u. Früchte,

Lustenau, ABr. 470 24° 43 L.270 19° 19) Oesier. D. am Rhein, in dem ILyro- ler Kr. Bregenz, mit 1,800E.;.vorm, eine chrtis Regia, die den Grafen von Har- rach gehörte.

Lustnau, ‚Würt, Dorf in der L. V. Mittelneckar, O, A. Tübingen, mit 1,241

EZinw.

Tutaos, Asiat. Völkerschaft, welche das Innere von Magindanao bewohnt u. noch wenig bekannt ist. , Lutomirsk, Russ. St. am Ner, ın der Poln. Woiw. Kalisch,, mit 2 kath. K. Kl., 156 H. und 767 E., wor. 80 Gewerbe treibende.

Lutowiska, Oester. Mfl.am Strodnian- ka, im Galiz. Kr. Sanok.

Lutry, Helv. St. am Genfersee, im Kant. Waadt; nur klein. Ihr Kirchsp. enthält 2,603 E.

Lutschka, Oester. Dorf in der Ung. Gesp. Liptau, mit ı Gesundbrunnen.

Luttenberg, Oester. Mil. an der Strinz, im Steyrer Kr. Marburg, mit ıooH.; be- zühmt wegen seines guien Weins.

Lutter am Barenberge, Braunschw. D. am Mühlenbache und unter dem gro-

(sen und kleinen Barenberge ‚im Harz-

kreisg. Seesen, mit ı Domäne, 108 H. u, cc E. Grofser Steinbruch. Von diesem ‚wird die Schlacht benannt, dıe 1626 zwischen Tilly und den Dänen, aber eigentlich auf dem Dolgen bei Langels- heim voräiel,! Lutterberg, Han. D. in dem Götting. A. Münden, mit 96 H. und 488 E. Töpfe- reien nach Art der Almeroder. Lutteringhausen,. Preufs. Fabrikdorf in dem Kleve-Berg. Rgbz. Düsseldorf, mit ı luth. K,, 350 H, und 1,700 E. Mnf. in Siamoisen, Luch, Eisen, Stahl und Band, auch bedeutender Handel. Lutterworth, Britt. Mil. am Swift, in der Engl. Sh. Leicesier. Geburtsort des Reform. Wiclef. ws " Zuvino,. Oester, Mil. am Lago mag- giore, in der Dlgz. Como,

Lux 53

Luvo, Siam.St. in einer grofsen schö- nen Ebene,.4 nordwärts von der Hptst,, wo der Monarch von Siam einen Theil der schönen Jahreszeit verlebt.

Luzemburg, Nied, Prov. zwischen 220 44° bis 240 ıg° ö. L. und 499 30° bis 500 ı6 n. Br., im N.an Lüttich, im O.an die Preulfs. Prov. Niederrhein, im S. u. S. W. an Frankreich, im N. W. an Na- mur gränzend und 108,19 QM. grofs, mit 225945 R., ein Gemisch von Wallonen, Deutschen und Franzosen; die Religion katholisch. Ein sehr gebirgiges u. wal- diges Land, von Zweigen des Ardennen- waldes dAurchzogen, und von der Mosel, Semoys, Sure, Else und Our bewässert. Es bauet bei weitem nicht hinlänglich Getraide, hat aber viele Kartoffeln, et- was Wein an der Mosel, Flachs u. eine starke Viehzucht, bauet auch auf Eisex und besitzt die meisten Waldungen in den Niederlanden auf 370,000 Arpens. Der Kunstfleils ist unerheblich; etwas Tuchweberei, Gärbereien und Eisenar- beiten. Die Ausfuhr beruhet auf Wolle, Vieh, Hammeln, Talg, Leder, Bau- und Brennholze. Luxemburg macht äwar ei- nen integrireudenlheil der Niederlande aus und hat eine gleiche Verfassung wie diese, gehört aber als Gro[sherzög- thum zum Deutschen Staatenbunde und auf dasselbe sind die Familienverhält- nisse radizirt, worin der König der Nie- derlande als Haupt der Ottonischen Li= nie von Nassau mit der Walramischen steht. Die Stadt Luxemburg bleibt eine Deutsche Bundesfestung und wird mit Deutschen Bundestruppen besetzt, der

König behält jedoch die Oberhoheit über

die Stadt u. bestellt sowohl den Gouver- neur, als Kommandanten, jedoch mit Einverständnisse des Bundes. Uebrigens sendet die Provinz 4 Deputirte zu dem Generalstsaaten, gehört zur-6: Militärdi- vision und unter den hohen Gerichtsho

von Lüttich. Ihre sind aus 60 Mitgliedern, wovon%, die Ritterschaft, Ys3 die Städte und I/s das Land stellen, zusammengesetzt, Das ım Umfange und an den Gräuzen desselben belegene Herzogthum Bouillon steht unter der Oberhoheit des Königs als Gro[sherzogs und genielst die Vorrechte einer Deutschen Standesherrschaft. Das Grolsherzogthum zerfällt in 3 Bezirke, 1) are. mit 87,167 E., 2) Diekirch mit 47,074 und 3) Neufchateau mit.91,704 Einw..;

"Luxemburg, Lützelburg,

g- L. 230 49° 26) Nie. St,, eines Distrikts von 87,167 Einw..

(Br. 490 37* Hauptort an der

Elz,. ın dem Grofsherzogthum Luxem- burg, und Deutsche Bundesfestung, wel« che. zum Theil in der Ebene liegt,

zum Theil aber sich an einen Fei«- sen lehnt u, einen der stärksten Plätze Europens ausmacht. Die Festung.haf Preulsische Besatzung. Die obere Stadt oder die Festung bildet ein Hieptagonz; die Werke sind meistens in den Feisen eingehauen, der Palast des Gouverneurs prächtig. Die untere St., welche ın das Diaffenthal und den Grund zerfällt, haf 3 Thore, 4 Pfk., ı Hosp., 1,500 kut ge- bauete H. und 9,432 E.; ı Fajanzefäbr., Wollenzeuch- und Strumpiweberei u Fisenhandel. Merkvrürdige Belagerung von 1790.

RE(Br: 470 so L. 249 4°) Franz. St. am Fufse des Wasgau, im Dp. Über- saone,'Bez. Lure, mit 3 Vorst.,2a&, ı Hosp., 246 H. und einschl, der Vorst. 3,080 Einw. Gärberceien; Hutmacherei; D3