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bauet, mit dem EDmich Schl., dem Pa- laste, 2 luth;, ı ref., ı kath.-K., 1 Zucht- und Irrenh., 2 Waisenh., 1 Zeugh., ı Opernh., 2,000 H. und 5,470 E,, die von ihren Gewerben leben. 1 Tuchmf.; I Leinewand- u. Baumwollenm£., ı ächte Porzelanfabr., r Steingut- und Fayınze- fabr.; ı Stahl-, ı Bijouterie-, I Leder-, ı Tabaks-,:ı.Weinstein-,. I goldene Tressen- und ı Wachstuchfabr., 1 Sei- den-, Leinen- und Baumwollenspinne- rei; ı Stückgielserei. Die Stadt hat schöne Spaziergänge und Alleen., in der Nähe die Favorite und das Fasanenwäld- chen, Zahlreiche Garnison,|
Ludwigslust, Meckienb. Schwer. Mil. im Distr.. Parchim ‚A. Grabow,. In,ei- ner angenehmen Gegend, mit! Grofs- herzogl. Schl., der gewöhnlichen Som- merresidenz, I Pik., 1 Hosp.,+ Hospi- talsk., ı kath, K., ı Schule und 2.377 BE. (ohne die Kinder unter 5 Jahren), wor. 146 Gewerbe treibende. I Kartenfabrik; > Tabaksspinnereien,
Ludwigsruhe,, Würt. Schl. in der L. W.Jast, OÖ, A. Ingelfingen, Sommerre- sidenz des Fürsten von Hohenlohe-Lan- genburg.
Ludwigsstadt, Baier. Mfl. an der Lo- quitz, in dem Main-Landg. Lauenstein, nit ı luth. K., ııy H: und 660 E, Stahl- hammer; Schieferbruch; Brauerei.
Ludwigsstein, Kurhessen. zeystörtes Bergschl, an der Werra; von demselben hat ein A. mit a2ı H. und 3,111 E: in Niederhessen den Namen, welches jetzt mit Witzenhausen vereinigt ist.’
Ludwigsthal, ürt. üttenort im gleichn. Thale der L. V. Oberneckar, O0. A Tuttlingen, mit ı Eisenhochofen und Hammer. Nahe dabei liegt das alte Sch!. Lichtenwartenber3.
Ludwinowe, Russ. St. schuppe, in der Poln. Woiw. wo, mit 13ı H. und.3r2 BR.|
Lübbeke,(Br. 52° 18° 25’ L. 260 ı5° 30°) Prenfs. St. in dem Westphäl. Rbz, Min- den; ummauert, mit 4 Lhoren, I luth. K., 1 Armenh., 259 H. und 1,015 Einw. Gärbereien.(für 9,870 Rthlr.), abaks- spinnerei, 129 Gewerbe treibende, Han- del mit Löwentleinen,
Lübben, Preuls. St. auf einer von der Spree und Berste gebildeten Insel in dem Brandenb. Agbz. Frankfurt, mit 3%., ılatein. Schule mit Bibliothek,£
ebammeninstitut, ı Hosp., 428 H, und 3,065 E., worunter 356 Handwerker. Lei- neweberei{2,000 Stück), Tuchmacherei (720 Stück), Brauerei, Brennerei; Klein- handel.|
"Lübbenau, Preuls. St. und Hauptort einer gräfl. Lynarschen Herrschaft von '7S$t, 23 D. und 6,100 E., in dem Bran- denb. Rigbz. Frankfurt. Die Stadt liegt "an der Spree, hat ı Schl., ı luth. K., 331 H. und 2,155 E., worunter 326 Handwer-
an der Sche- Augusto-
ker.“ Leineweberei mit ı90 Meistern; ,Gemüfsebau; Handel.u. besuchte Jahr- märkte.\
Lübeck, Deutsche freie Republik u. Handelsstadt, welche mit ihrem Gebiete zwischen. dem Meklenburgschen und Strelitzschen am Gestade der Ostsee be- legen ist ung ein Areal von 5a QM. mit 45,127. E: in. 2 St,, 7 Kirchsp. und 79 D. und Weilern besitzt. Das Gros der ‚Bewohner bekennt sich zum: lutheri- schen Kult.»,»Die Eink. des Freistaats werden auf 375,000 Guld. angeschlagen; das Militär besteht aus ı5 Bürgerkom-
-pagnien. Die‘ Verfassung ist aristo- de- inokratisch:«die Bürgerschaft besteht
Lüc 47 aus ı2 Kollegien, deren jedes bei den bürgerlichen Beratlischlagangen ı Stim- me hat, wovon ‚aber nur die erstern 7, nämlich die Junkern-Kompzgnie,.dıe Kaufleute, Schonen-, Naugards-; Ber- gen-, Riga- und Holmfahrer ratlısfähig sind. er Magistrat ist das höchste Staatskollegium: er besteht aus 4 Bür- germeistern und ‚16 Bathsverwandten
welche theils Patricier, theils Kaufleute, theils Graduirte sind. ‚Lübeck stehe noch immer in einer gewissen Handels- verbindung mit Bremen und Hamburg, welche 3 Städte den einzigen Rest von der Hanse ausmachen, Sıe hat mit den- selben und Frankfurt die ı7te Stelle im Deutschen Bunde, im Plenum aber eine “EH* Feet&
übeck,{Br 530 50° 22° L. 280 26° 37°
Deutsche freie s ee hen nem längl. Hügel zwischen der Wack-
witz-und Trave, welche letztere Schiffe
aus der Ostsee bis an die Raien führt, Ihre Festungswerke, aus welchen 5’Th9- re führen, sind seit 1806 demolirt und die Wälle in Promenaden verwandelt. Sie ist im Geschmacke des Mittelalters gebauet, wird in‘qa Quartiere undg Kirchsp. getheilt, und zählt 6. Hauptk., worunter die Marienk. mit dem astro- nomischen Uhrwerke und dem’lodten- tanze, und die grolse Domk., ı ref. K., ı kath. Kap., ı Fräuleinstiit mit 24 Kon- ventualinnen, ı Hosp. für 138 Pers., das S. Annenkl. oder Armen- und Werkh.
das neue Waisenh., das Irrenh., 6 Be- guinenh.,ı Kaland, ıı Armenh,, ı1 Ar- mengänge, 3,300 H. und 167 Gänge, und 1811 25,526 BE.. Stattliches Rathhaus mit
‘dem Audienzzimmer und Hansesaalez
die Börse; das Opernhaus; die Wasser- kunst.. Lübecksche Gesellsch. ph De- förderung gemeinnütziger Kenntnisse; ı Gymnasium; ı Bürgerschule; ı Dom- schule; ı freie Zeichnenschule; ı weibl. Industrieschule; ı Handelsinstitut; x Hebammenlehranstalt. Mancherlei'Ge- werbe, worunter ı4 Tabaksfabr., 4 Zuk- kersiedereien, 4 Seifesiedereien, 7 Hut- fabriken, dann Gärbereien, Bernstein- Stärke-, Federposen-, Papiertapeten-, Fries-, Rasch- und andere Wollenmf.; Gold- und Eisendrahtziehereien; Fisch- beinreilsereien, Leimsiedereien.‘Man zählt 3 Buchhandlungen, 2 Buchdrucke- reien und 2 Assekuranzkompagnien. Der klandel ist sehr erheblich; vor dem Seekriege liefen jährlich go0 bis 1,000 Schiffe ein und aus; 1807 aber kamen nur 385 an und 427 liefen aus. Dagegen waren vom Januar bis gegen die Mitte des Jun. ıgı4 wieder 465 Schiffe ein- u. 395 ausklarirt. Die Stadt besals 1800 7I eigne Schiffe, wovon 49 nach Rulsland fuhren. Der Handel ist theils Transito theils Spedition zwischen Hamburg und ‚der Ostsee auf der Achse u. der Stecke- nitz, worauf die Stadt 34 Barken unter- hielt. Der Weinhandel ist ebenfalls von grolser Wichtigkeit.
., Preufs. St. am Kalterbache, im Schles. Rbz. Liegnitz, mit ı Schl.,ı kath., 3 luth: K., 400 H. und 2,351 Einw. Wollenzenchweberei.
Lübz, Mecklenb, Schwer. St. an der Elbe, im Distr, Parchim, mitıK, ı Schule, ı Armenstifte, 238 H: und 1,178 Einw., worunter 143 Gewerbe treibende, 17 Branntweinbrennereien, ı Tabaks- spinnerei, 7 Leineweber, 2 Tuchmacher. Land- und Wasserzoll. u | Lüchow,(Br. 530 58° 7° L. 280 56‘ 6°) Han, St. an der Jeetze und Sitz eines


