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eciner meiner geſchaͤtzteſten ehemahligen Zuhoͤrer, deer jetzige Grosherzogl. Revierfoͤrſter in Babenhauſen H9H. Reitz hat mir folgendes von ihm bewäahrt gefun⸗ ſdoenes Mittel mitgetheilt. Man bratet ein Ei hart auf
Kohlen, ſchneidet es der kaͤnge nach entzwei, und haͤlt auf jeder Seite der Wunde einen Theil ſo lange, bis das Ei erkaltet iſt, worauf man es wegnimmt. Der 4f DOett bekommt einen Schurf und der Behang heilt.
4 Hat man keine Verſuche mit dem ausgepreßten Saft von herba Cardui benedicti, Eryfimum Allia- riae, oder Galinm Aparine gemacht? worauf die Al⸗
ten bei krebſigen Wunden ſo Viel hielten?
VIII. Feinde der Hunde.
Unter a) den Saͤugethieren: der Wolf, der aauch den uͤberwundenen Hund auffrißt, der braune Baͤr, die Hyaͤne.
.) Von Inſecten, die Stechfliege Stomoxys, der Holzbock Acarus reduvius, Ricinus und ſanguiſugus. b Schlecht gefuͤtterte, unreinlich gehaltene Hunde bekom⸗ men auch Milben, im gemeinen Leben Hundslaͤuſe ge⸗ nannt. Man darf ſie nur mit Lauge abwaſchen, doch
fleißiges Schwemmen und Kaͤmmen, Jeſters Floh⸗
Moͤrſer geſtoßenen friſchen Bronnenkreſſe wird mit ei⸗ nem Eßloͤffel voll Nußoͤhl, und zwei Meſſerſpitzen ge⸗ puͤlverten Safran, durch Reiben auf einer Tafel von Marmor oder Glas, zu einer Salbe gerieben, die ei⸗ nen Tag um den Andern, der Mutter ſowohl als ih⸗ ren Jungen am Hals und hinter den Ohren eingerieben wird. Sie iſt ſehr bewähhltt. c) Von Wuͤrmern finden ſich in den Eingewei⸗
von Bandwuͤrmern Taenia accurbitina, moliniformis, ferrata, rhinaris. 1 4
heiten der Hausthiere. Goͤttingen 1789.
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ſo, daß Nichts in die Augen kommt. Gegen Floͤhe
ſalbe. Der ausgepreßte Saft von einer Handvoll im
den der Hunde, Alcaris canis, A. caniculae, und
Chaberts Abhandlung von den Wurmkranke⸗⸗


