Es wird gewoͤhnlich das Engliſche Windſpiel ge⸗ nennt, da wir es von England her erhalten haben.
8) aegypticus, Aegyptiſches W. Faſt ohne alle Haare, braun oder Keiſchfarbig mit Braun gemiſcht.
Hat viele Aehnlichkeit mit dem Vorigen, aber der Kopf iſt dicker, und die Schnautze kuͤrzer. Nach H. v. Humbold findet er ſich auch in groſer Anzahl in Peru und Quito, und ſelbſt unter den Indiern jener Laͤnder iſt er gemein. In den Spaniſchen Colonien haͤlt man ihn fuͤr Chineſtſch, und nennt ihn Perro chi- neſco oder Chino, und glaubt, er waͤre aus Canton oder Manilla nach Suͤdamerika gekommen. Buffon. t. 42. v. Schreber. III 29. Penuant. 257. Enc. 376. cc. Auch war in Mexico ein ganz unbehaarter hundsaͤhnli⸗ cher groſer Wolf Xaloitzcuintli,(Pennant neunt ihn S. a45 XNolvitzcuintli) einheimiſch. v. Humbolds Anſichten der Natur. S. 91. Auf St. Jago, am gruͤ⸗ nen Vorgebirg und in Gninea ſind die Hunde ſchwarz, haben eine beſonders glatte Huut wie die Negern, und ſind uͤber den ganzen Koͤrper ohne Haare. Allein
es iſt die Frage: ob dieſe Hunde eine Varietaͤt oder
vielleicht eine eigne Raſſe ſind? Pechlin de habitu et colore Aethiopum. Ki- loniae. 1677. S. 56.
XIII. Varietas. Vertagus, der Dachshund.
Niedrig, langgeſtreckt, kurzbeinig, mit einem langen dicken Schwanz, haͤngenden Ohren. Gelblich, ſchwarz mit Braun gebrannt, oder mit weißen Abzeichen an der Kehle und Bruſt.
Biſſige, oft tuͤckiſche, tapfre aber haͤndelſuͤchtige Thiere, die ein uͤberaus zaͤhes Leben haben. Sie fangen mit jedem Hund Haͤndel an, wenn er auch noch ſo groß iſt. Man bedient ſich ihrer zur Jagd der Biber, Dach⸗
ſe, Fiſchottern und Caninchen. Die mittelmaͤſig gro⸗
ſen, nicht zu ſtarken, kriechen am Beſten. Man muß aber die jungen Hunde ein ganzes Jahr zu Haus be⸗


