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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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Schwarzterden der Menſchen, Huͤhner und Hunde auf der Kuͤſte von Guinea.

Blumenbach de generis humani varietate na- tiva. p. 76.

X. Varietas. C. fubcaudarus, der Ceigentliche) Huͤhner hund. Zuerſt unterſchieden von Bechſtein. Er iſt weit ſelte⸗ ner, als unſer ſogenannter Huͤhnerhund, der eigent⸗ lich der vorſtehende Hund heißt, le chien couchant. Er wird mit einem abgeſtumpften Schwanz gebohren, der ihm oft noch ſo weit abſtirbt, daß man kaum die Wurzel bemerkt. W

XI. Varietas, Bengalenſis, der Bengaliſche Huͤhnerhund.

Mit regelmaͤſig braunen oder ſchwar⸗

zen Flecken auf weißem Grund. Einige laſſen ihn aus Dalmatien abſtammen. In England nennt man ihn den Daͤniſchen Huͤhnerhund. Unſer gemeines Volk nennt ſie wegen ihres ſchoöͤn getie⸗ gerten Felles cattunene Hunde. Die Ohren ſind ſchmahl und nicht ſehr lange. Man pflegt ſie ihnen in der Jugend abzudrehen. Sie ſind nicht gut zu dreſſiren.

Pennant. 249. Buffon. tab. 34.

XII. Varietas. C. leporarius L. Grajus Raji, das Windſpiel. A. Groſe Windſpiele.

Mit einem lang zugeſpitzten Kopf, ſchmaler Schnau⸗ tze, kurzen Lefzen, eingezogenem Bauch. Bellen nicht, ſondern klaffen mehr.

Ridingers Thiere. tab. 7. Ridingers allerlei Thiere. tab. 63. G. v. Mellin. 223. v. Schre⸗ ber. III. 26. Encycl. 375. a M

a) maximus das groſe glatthaarige W.

Aus der Levante, mit etwas gebogener Schnautze, ſchmahlen, kurzen, halb haͤngenden Ohren, langem, magern Hals und Leib, gebogenem Ruͤcken, hohen,

ger