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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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Er zeugt groſe ſtarke Baſtarde mit dem Huͤhner⸗ hund, die gewoͤhnlich Schimmel genennt werden.

v. Schreber. 30, Sukow. 243. Pennant. 255.

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Encycl. 376.

f) aprinus, der Saufinder. b

Ridingers Hunde. tab. o. Pennant. 255.

Enchcl. 376. Sukow. 243.

Von der Groͤße des Vorigen, braungelb, mit langen, zottigen

Haaren(Hoſen) an den Hinter⸗

ſchenkeln.

Man findet ſie zuweilen bei Metzgern. Sie uchen

die wilden Schweine auf, und zeigen ſie durch Bellen an, wo man alsdann Packhunde auf ſie hetzt. 18§) fuillus, die Sauruͤde.

Ridingers Thiere. tab. 12. Pennant. 255. Sukow. 243. g). Encycl. 376. g 9).

Mit ſtarkem Kopf, flacher Stirne,

nach hinten zu abfallendem Leib.

Von wildem Anſehen, gewoͤhnlich braun oder ſchwarz, rauchhaarig, langleibig. Er iſt der groſe Hund, den man gewoͤhnlich dem Saufinder zu Huͤlfe ſchickt, um das Schwein zu halten.

h) PFricator, der Mops, le Doguin. Mit kurzer, ſchwarzer, aufgewor⸗ fener, abgeſtumpfter Schnautze, runzelicher, verdrießlicher Stirne, kurzem, dickem keib. v. Schreber. III. 13. Pennant. 256. Su⸗ kow. 239. Encyecl. 3335..

Er iſt der Bullenbeiſſer im Kleinen, wenig leb⸗ haft, pflanzt ſich auch nicht haͤufig fort, ernſthaft, wie es ſcheint, aber etwas dumm, mit andern Hunden verglichen. Man ſchneidet ihm ſeine kleinen, haͤngen⸗

den Ohren ab.

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8e.