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Der Hund, seine verschiedenen Zuchten und Varietäten, Geschichte seiner Verbreitung und Schicksale, Erziehung, Benutzung, Krankheiten und Feinde / von Friedrich Ludwig Walther
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falſch. Man haͤlt ihn fuͤr einen Baſtard vom Fuchs und Pommer.

d dd) paſtoreus, der Schaͤferhund.

Bechſteins Pennant. 246. Sukows Saͤugethiere. 2365.

Le Chien de Bercail.

Mit langer, dicker Schnautze, langem, dickem, ſtruppigem, grau melirtem Haar.

Auf unſern Doͤrfern. Das Geſicht iſt ſo in Haare gehuͤllt, daß der Kopf einem Eulenkopf gleicht. Die Ohren ſind klein, nur zur Haͤlfte ſteif, die obere Spitze iſt umgebogen. Von ihm ziehen ſich manche Jaͤger ihre Saufinder und Truͤffelſucher. Reine Zucht wird bei uns oft mit 3 Carolinen bezahlt.

eee) lupinus, Wolfsſpitz.

Weiß, mit jederzeit blaß⸗ gelblichen Ohren, geſtrecktem Kopf und Schnautze, langen Haaren am Leib und Schwanz. Sehr gemein, beſonders bei Fuhrleuten. Man hat drei Abaͤnderungen von ihm: 1) mit ſchwarzer Naſe und ſchwarzen Augen. Dieß ſind die munterſten. ) Mit brauner Naſe und braunen Augen. Weniger munter, und gegen Jedermann mistrauiſch bis an ihr

Ende. 3) mit rothen Flecken.

i) Lapponicus, Lapplaͤndiſcher Hund. Von mittlerer Groͤſe, mit ſchimmelgrauen Haaren.

II. Varietas. C. Zingarorum, der Heidenhund.

Von der Groͤſe eines Spitzes, glatt⸗ haarig, fahlgelb, mit aufrechten Ohren, die nach Vorne zu ſtehen, kurzer, breiter Schnautze, breiter Bruſt, gekruͤmmtem Schwanz.

Findet ſich bei keinem Cynographen. Der ganze Hund iſt kurz gebaut wie der Mops. Die Zigeuner,