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Auch unter der Fuchs⸗Raſſe bellen Einige ſo laut und noch lauter als Hunde, z. E. der Steinfuchs Vulpes Lagopus, und in Amerika und Groͤnland knurren und heulen die Hunde blos. Aber irrig iſt es, daß ſie da ſtumm waͤren. Allein in Suͤdamerika und Auſtralien giebt es Hunde, die gar nicht bellen, und wahrſchein⸗ lich hat es auch in der alten Welt Hunde gegeben, die nicht bellten. Battel im XIV. Jahrhundert ſchreibt: die Moromber in Afrika haͤtten eine Art Hunde, wel⸗ che ſtumm waͤren, und gar nicht bellen koͤnnten. Den⸗ noch brauche man ſie zur Jagd, indem man ihnen eine hoͤlzerne Klapper an den Hals hienge. Sie waͤren
klein, und haͤtten aufrecht ſtehende Ohren. Die Por⸗
tugieſiſchen Hunde, welche bellen, wuͤrden daher da⸗ ſelbſt ſo hoch gehalten, daß Einer mit 30 Pfund Sterlingen bezahlt wuͤrde. Auch in Laongo bellen die Hunde nicht.*)
Die Hunde freſſen aus beiden organiſchen Rei⸗ chen, am liebſten Fleiſch, und bereits angefaultes iſt ihnen lieber als friſches. Findet der Hund einen fau⸗ len Fiſch; ſo waͤlzt er ſich vor lauter Vergnuͤgen dar⸗ auf, um von dieſem ihm wahrſcheinlich ſehr lieblich vorkommenden Geruch, noch Etwas mit nach Hauß zu bringen. Ihr Geſoͤ ffe verſchlucken ſie Biſſenweiſe. Sie begatten ſich mehrentheils zweimahl des Jah⸗ res, und ein Weibchen nimmt mehrere Hunde an. Es traͤgt 63 Tage, und woͤlft 3 bis 10 Innge, die 10 bis 12 Tage lang blind ſind. Die Jungen bringen die Vorderzaͤhne mit auf die Welt. Im drit⸗ ten und vierten Monat verliehren ſie ſie, und be⸗ kommen neue.**) Die Mutter ſaͤugt die Jungen zwei Monate lang. Nach 6 Monaten verlaſſen dieſe ihre Mutter ganz, und nach 10 Monaten ſind ſie oft ſchon zur Fortpflanzung faͤhig. Aber man geſtattet ſie ihnen
kongo ꝛc. Leipzig 1777. S. 31.
*) Will man junge Hunde erſäufen; ſo fey man ſo barmherzig, ſie
in einen durchlöcherten alten Sack zu ſtecken, und an dieſen einen Stein zu binden, damit ſie gleich unrergehen, und nicht ſo lange mit dem Tod ringen müſſen.
*) Paurchas. II. 982. Proyarts Geſchichte von Laongo, Ka⸗
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