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7 S. 5 Ftenzel, 8 5 Autsphpstus und Thierarzt in Wittenberg.
Mehrere erfahrne Oekonomen haben bemerkt, daß die Braͤune unter den Schweinen oͤfters vorkomme und mehrentheils toͤdtlich werde, welches man sonst f nicht so haͤufig gefunden habe. Man glaubte, die
Witterung, die zu trockene Weide, die anhaltende Naͤsse, und andere aͤhnliche Ursachen gaͤben zu dieser meistens toͤdtlichen Krankheit die Veranlassung. Mehrere Beobachtungen belehrten endlich manchen Landwirth, daß die haͤufige Fuͤtterung der sogenann⸗ ten polnischen Erdaͤpfel, Knollen, die eigentliche Ur- sache der Braͤune wuͤrden. Diese enthalten viele waͤßrigte Theile, und in dieser ist sehr wahrscheinlich der Stoff der Schaͤdlichkeit; wenn diese waͤßrigte Unreinigkeit nicht von den Erdaͤpfeln weggegossen wird, so werden nicht allein bei den Schweinen, son⸗ dern auch bei anden Wien all derlei Krankheiten er zeugt werden.
Man hat gefunden, daß der Taubenmiß n ein zu⸗ e verlaͤssiges Mittel wider die Braͤune der Schweine sei. Auf jedes S Schwein nimmt man eine gute Hand voll Taubenmist, vermischt solchen mit Molken oder
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