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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
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diese in einem Berliner Quarter Kofent oder Holb 15 bier in einem neuen mit einem Deckel versehenen und

mit Teig oder Lehm verklebten Topfe so lange kochen, bis die Haͤlfte eingekocht ist; man schuͤttet dann eine

Miesserspitze Ant. crud(Spiesglanz) hinzu und waͤscht den Hund tuͤchtig, so warm er es vertragen kann,

uͤber den ganzen Leib. Gewoͤhnlich leckt sich der Hund darnach, worauf ein Brechen erfolgt. Sollte

sich aber der Hund nicht lecken, so gebe man ihm

4 8 Gran(einem kleinen schwaͤchern die Haͤlfte, weil alle angegebene Mittel auf einen starken Hund berechnet sind) weiße gepulverte Nieswurzel mit Gummi oder sonst etwas zur Pille gemacht. Bleibt aber die Wirkung auch hiernach außen, und die Krankheit erreicht den hoͤchsten Grad, so gebe man

folgendes

Rp. Antim. en 8 10 Gr. Mer er dul. Herb. Bellad. von jed. 6 8 Gr. Alles! unter einander gemischt und e ein Polen eingegeben.. Noch ist hierbei zu ten daß wenn dieß Krankheit wirklich den hoͤchsten Grad erreichtman bei der Eingabe dieses Mittels Handschuhe von star⸗

kem Leder anlege; denn alsdann ist der Speichel des

Hundes giftig. Uebrigens sondere man einen der⸗