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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
Entstehung
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1 fressen meistens lieber Heu und Stroh als Hafer, senken den Kopf, und haben einen matten sehr nie⸗

dergeschlagenen Blick. Im Anfang der Krankheit

legen sie sich, stehen jedoch bald wieder auf, sobald

aber die Krankheit bedeutender wird, stehen sie be⸗ Sie gehen sehr steif und matt. Vom An⸗

staͤndig. fang der Krankheit sind sie fieberhaft, so daß man 60 bis 70 und mehrere Pulsschlaͤge, die geschwind und matt sind, in einer Minute zaͤhlen kann.

ter den Bugen gegen die Brust zu, so weichen sie dem Druck aus, lassen auch bei heftigen Schmerzen zuweilen ein Stoͤhnen hoͤren. Thraͤnen belaufen, in dem großen Augenwinkel sam⸗ melt sich Schleim an, die obern Augenlieder haͤngen herab und nicht selten schwellen die Augen ganz zu, oͤfnet man das Auge so findet man die unter dem obern Augenliede befindliche Haut mehr oder weniger angelaufen und roth. Die Druͤßen unter den Ga⸗

naschen sind gewohnlich besonders bey jungen Pfer⸗

den etwas angelaufen. Reizt man das kranke Pferd zum Husten, so hustet es kurz und schwach, und ver⸗ raͤth dadurch großen Schmerz in der Brust. Etwas rotziger Nasenausfluß stellt sich nur selten ein. Einige Pferde bekommen i im Verlauf der Krankheit ein waͤs⸗ seriges stinkendes Laxiren, andere lassen auch wohl

Die Kranken ziehen mit dem Leibe und druͤckt man sie hin⸗

Die Augen sind mit

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