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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
Entstehung
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geriebenen Mirreetg 1 b. dieses gut durch

einander gerieben und mit Honig Hollunder⸗

a mus und kochendem Wasser zu einer Latwerge

gemischt und auf oben angegebene Weise ver⸗ braucht. 40 Benetze man die angeschwollenen Augen ͤfters

mit folgendem Gemische: Als man nehme eine Kanne Hollunderbluͤthen-Thee, gieße da⸗ zu zwey Quentel Bleiertrackt und 1 28 Kam⸗

pferspiritus. 5

0 Daͤmpfe man die Thiere taglich es einige mal ver⸗ mittelst eines uͤber den Kopf gehaͤngten Sackes mit gekochter Gerste in die Nase.

6) Raͤuchere man die angeschwollene Theile mit 5 Weineßig ö worinnen vorher eine Zeit Wachol⸗ 8 derbeere eingeweicht worden, und frottire so⸗ 8 dann die Geschwuͤlste mit Strohwisch hen. 7) Vergesse man nicht die Staͤlle sters rein und

t zu erhalten, die Thiere auf i immer trock⸗

jer Streu stehen zu lassen.

255 dieser Behandlung fangen die eie

wenn anders die Krankheit nicht ganz boͤsartig ist,

bald wieder an zu 5 ssen, sich niederzulegen und zu

bessern.

5 Findet aber das Gegentheil statt, entzuͤnden sich die Augen heftiger, ist ihnen der Kopf mehr

5 eingtnomt

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