5 den Kopf und thun traurig b ihr Athem ist kurz, der Puls klein, matt, krampfhaft und geschwind,
sie legen sich nicht, zeigen im Husten„und wenn
man 4 in die Brustgrube druͤckt, Schmerz in der Brust; sie bekommen dicke Fuͤße, Geschroͤde und Schlauch, zuweilen auch einen angeschwollene n Bauch, der Kopf schwillt ihnen an, die Augen entzuͤnden sich, werden truͤbe und es faͤngt ihnen aus denselben
wie aus beiden Nasenlöchern ein scharfes Wasser zu laufen an; dahei haben sie einen verstopften Leib und
einen wenigen Abgang eines lehmfarbigen Urins. Misten sie, so ist der Mist stinkend und mit einem gelben Schleim uͤberzogen. Im Fortgange der
Krankheit sind die Zufaͤlle folgende: Sie werden immer matter, versagen das Futter sowie uch das
Saufen ganz, der Kopf und die Brust ist ihnen sehr
eingenommen, sie betragen sich dabei sehr stille, haͤn⸗
gen den erstern immer tiefer unter die Krippe oder
setzen ihn in dieselbe, ihr Athem wird kuͤrzer, der
Puls matter, kleiner, geschwinder, krampfhafter;
die Geschwüͤlste an den erwaͤhnten Theilen nehmen
immer mehr zu, ste zeigen keine Empfindung„wenn
man auf sie ruft oder sie schlaͤgt, die Augen entzuͤn⸗
den sich immer staͤrker, es faͤngt ihnen statt der waͤf⸗ serichten eine schleimige eitrige, nicht selten mit lutschaͤrfe fressende Feuchtigkeit aus denselben so⸗
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