cken/ Darbey stecken
Waran sie gleuben. Je gleuben an ein ding/ das wechst wie ein kürbs/ ist Nso groß wie ein halb maß düppen. Ist inwendig hoel/
stecken ein stecklin dardurch/ sehneiden ein löchlin dar
ein wie ein mundt/ vnnd thun kleine steinlein darein/ das es
rasselt/ Rasseln darmit wann sie singen vnd tantzen/ vñ heis⸗ senes Tammarala a. Dieselbigen hat das Manns volck/ ein jeder sein eigens/ so seind nun etliche vnter jnen/ welche sie heissen Paygi/ wer den vnter jnen geachtet gleich wie man hie die warsager ach⸗ tet/ dieselbigen ziehen des jars einmal durchs landt inn alle hütten/ vnd geben fůr/ Wie das ein geyst sey bey jnen gewe⸗ sen/ welcher weit her von frembden örtern kom̃en were/ hette jnen maacht geben/ das alle die rasselen Tammaraka/ wel⸗ che sie wöllen/ sollen sprechen vnd macht bekommen wo sie es vmb bitten/ solle er gewäret sein. Ein jeder will dann/ das in seine rasselendie gewalt kom̃e/ machen ein groß fest/ mit trincken/ ingen vnnd weissagen/ halten viel seltzamer Cere⸗ monien. Darnach bestimen die warsager einen tag/ in eine hüttẽ/ welche sieledig machen /müssen keine weiber od kinder darinne bleiben/ dann gebieten die warsager/ dz ein jeder sein Tammaraka rot vermale/ mit federn vnd dahin komme/ so wölle er jnen die gewalt vberliefferen das sie sprechen sollen. Darnach kom̃en sie in die hütten/ so setzen sich die warsager oben an/ vñ haben jre Tammaraka bey sich in der erden ste⸗ die andern jre auch/ Ein jeder gibt den Warsagern geschenck/ welches sein flitschpfeile/ feddern⸗ dinger die sie an die ohren hencken/ auff das je seines Tam̃a⸗ rala nit vergessen werde. Wann sie dañ alle bey einand sein⸗ N T üj sonimpt


