— 2 N ————* a 4— — 2 2—
2%
freunde haben /e
Er Hauptman des schiffes war genant Wilhelm de Moner/ vnd der Steurman Francoy de Schantz⸗/ Das Schiff war genennet die Catharina von Wat
tauilla/rt. Sie rüsteten das Schiff wider zu/ nach Franck⸗ reich zusiegeln/ so begab es sich eins morgens/ da wir noch in dem Hauingen(Rio de Jenero genant) lagen/ kam ein Por
tugalesisch schifflein/ wolte auß dem Hauingen fahren/ hat
te gekauff schlagt mit einer art Wilder/ welche sie zu freundẽ haben/ vnd. Markayas/ der Landtschafft stösset
hart an der Tuppin Ikins Landt/ welche die Frantzosen zu Di beyde Nationen sind feinde zuhauff.
Vnd es war das Schifflein/ welches/(wie vor gemelt)
nach mir war/ mich den Wilden abzukeuffen/ Hörete einen
factor Peter Rösel genant/ die Frantzosen richteten jre Bott
zu mit geschütz/fuhren zu jnen hinein/ meinten sie zunemen.
Namen mich mit/ das ich mit jnen reden solt/ sie solten sich
auffgeben. Aber wie wir das Schufflein ansielen/ schlugen
sie vns widerumb ab/ wurden etliche Frantzosen erschossen/ etliche verwundt/ Ich wurd auch in den todt verwundt mik einem schoß/ viel herter dann der lebendigen verwundten kei⸗ ner/ Rieff inn der angst zu meinem Herrn/ dann ich fühlte nichts anders dann todes not/ vnd bat den gütigen Vatter ⸗ dieweil er mir auß der Tyrannen gewalt geholffen hette⸗
mich doch bey dem leben behalten/ das ich möchte widerumb
in Christen landtschafft kommen/ vnd seine erzeigte wolthat an mir andern leuten auch verkünden. Vnd ich bekam meine
volkomne gesundtheit wider. Gelobet sey der gütige Gott
von ewigkeit zu ewigkeit.
Anns Domini 155 4. den letzten Oetobris/ giengen wir in dem Hauingen Rio de Nasen vñ fuhren wider
eer guten windt/ so
nach Franckreich. Wir hatten vber Q das


