etliche sehr nahe so weit man absehen könte. Dann fielen sie
widerumb ins wasser. Wir fundẽ sie offtmals des morgens im Schiffligen/ waren des nachts im flug darein gefallen/ Vnd sie hiessen in Portugalesischer spraach pisce Bolador.
Darnach kamẽ wir in die höhe der linien Aequinoctial/ Da⸗
selbst war grosse hitze/ dann die Sonn stunde recht vber vns
wann es vmb mittag war/ war gar kein windt etliche tage/
dann inn der nacht kamen offtmals grosse donnerwetter mit regen vnd windt/ erhuben sich bald/ vergiengen auch bald/
das vns dieselbigen nicht/ wann wir vnter siegel waren vber⸗
eilen solten/ musten wir fleissig wachen.
Als aber nun widerumb windt kam/ der wehete sturmb/
weret etliche tage/ vnd war vns entgegen/ vermüteten vns/
wo er lang werete/ hungers not zuleiden. Rüfften Gott an
vmb guten windt. Da begab es sich eine nacht das wir einen grossen sturm hatten/ waren inn grosser mühe/ da er schienen vns viel blawer liechter in dem Schiff/ dero ich nit mehr gesehen hatte. Da die bulgen vor ins schiff schlugen/ da giengen der liechter auch. Die Portugaleser sagten/ das die liechter ein zeichen gutes zukünfftigẽ wetters weren/ son⸗ derlich von Gott gesant in nöten zutrösten. Theten Gottei⸗ ne dancksagung darfür mit einem gemeinẽ gebet/ Darnach verschwunden sie wider. Vnd diseliechter heissen Sante mo /oder Corpus santo n. 0 Wienun der tag anbrach/ wurde es gut wetter/ vnd kam ein guter windt/ das wir augenscheinlich saht/ das sol⸗ che liechter musten ein wunderwerck Gottes sein.
Wir siegelten hin durch das Meer mit gutem winde den xxviij. tag Januarij/ kriegen wir einen huck landes ins gesicht/ in einer la Cape de Sanet Augustin genant. Acht meil daruon kamẽ wir zũ Hauingè Brannenbucke 9600


