D. Antonij Torquati.
vnd doch mit grosser gefehrlicheyt vnnd schaden ob⸗
siegen.
Er wirdt auch die Insubrische Stätte einnemen/ vnd wirt mit dem Bapst ein vnbestendige verbünt⸗ nus machen.
Dann es werden zwischen dem Bapst vnnd den Frantzosen newe kriege vnnd zanck entstehen/ vnnd auff fleissig ansůchen des Bapsts/ werden die Fran tzosen/ durch beistandt des Römischen Keysers vñ der Hispanier/ widerumb auß Italien vertrieben. Das geschlecht der Sforcier wirdt zum dritten mal/ aber nicht lang wirig) in das Hertzogthumb Mey⸗ landt wider eingebracht werden. Die Gallier aber vff jrer meynung beharrend/ werden sich widerumb
zu der belegerung Meylandt wenden/ aber daselbst
nichts außrichten/ sonder mit grossem schadẽ bezwan get vnd betrangt werden sie die flucht geben/ vnd sich widerumb heim machen.
Aber nichts desto weniger werden die Krantzosen
in jrem fürnemen halsstarriger gemacht/ Die weil sie
doch daheim mit eygen kriegen angefochten werden/
aber von den Italis verfüret.
Derohalben werden sie wider jr heyl an den Italis versüchen wöllen/ sie werden aber keinen glücklichen
krieg haben/ Dann jr König wirt eint weder in sol⸗
1 J chem streit gefangen oder vmbbracht/ vnd die seinen Mf zertrent/ vnd in die flucht geschlagen werden 5 Er
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