Weissagungen 1 machen/ eh der Aönig von Franckreich ein schlacht ther. e
Julius aber der Bapst/ dieweil er mit Spaniern vnnd Itallanern i
wol gerůͤst war/ verhofft er es sol jm nicht fehlen/ darumb wolt er kel
nen friden eingehn.
Darumb zog er zu feld/ vnnd thet ein grosse schlacht bet Rauenng/ welche ist beschehen vff den Ostertag im M. D. xij. Jar. 10
Aber es fehlet dem vermessenen stoltzen Bapst sein hoffnung vnnd menschlich vertrawen/ daun sein volck ward geschlagen/ vnn kamen sechtzehen tausent gewapneter kriegsmenner vmb.
Hach diser schlacht ward Julius der Bapst fro/ daß er mit Mart⸗ miliano Römischen Keyser freundschafft vnd einen friden machet.
Damit aber Maximiltanus den Aönig auß Itallen treiben vund bringen möchte/ erregten der Bapst vnnd der Keyser/ Engellandt/ 0 Leutschland/ vnd die Schweitzer wider Franckreich. Also ward Franckreich zuruck getrieben/ vnd die Venediger waren mit dem Key 6 ser Maximiltano wider vertragen/ vnnd jhre stätt so sie verloren d ben sie mit gůtem friden widerumb bekommen. 1
Pon Carolo Quinto Bömischen Reyser/ vnnd von kriegen wider den Fran⸗
tzosen/ Meyländische vnd andere hän⸗ del betreffend.
Ach disem allen wirt sich ein newer Rönig 1
der die Frantzosen erheben/ zu welchem sich ui
alles glücks versehen vnd verhoffen/ aber dat über in verderblichen schaden gebracht werden. Dann derselbig die Gallos wider in Italiam würdt verreytzen vnd bingen. 5
8 2 i 2 9 ö keiten Diser wirdt mit dem gedemütigten volck K 0
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