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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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Ein kurtz Formular.

dan befohlen/ Oder es wolle des Herrn ehre vnd noc durfft nicht an ders erfordern. Etliche wollen jre Herren gegen den Fein⸗

den/ vngeacht das sie zu schwach sein/ vnd des

nicht befehl haben/ verteidigen/ Derwegen so

werden sie auch bisweilen wol daruber zurschla en/ vnd wird jr nicht allein von dem Herrn/ Jondern auch von andern darzu gelacht vnd gespot tert. 3 5 Was weiter einem solchen newen Diener zu wiffen von nöten/ das wird jnen zeit vnd teg⸗ liche erfarunge wol lernen. 3 It;zo sey es auff dismal gnug. Eins mus ich allhier noch erinnern/ welches ein Hoffer ath vleissig behalten/ vnd sich dar⸗ nach richt en soll. Nemlich/ das er sich vleissig ver ware/ damit er sich durch den Datfuum, dars st/ durch geschenck vnd gabe nicht dahin bewe⸗ gen sasse/ das er von der Warheit weiche/ vnd dem vonrechten beyfall gebe/ oder vmb gaben

wille einem seine gute sache vnter druckt Vo der verhindere/ vnd dar gegen eim andern seine bös Si Vero

se sach schmücken vnd verthedigen helffe/ denn v. 9 auch die Schrifft geschencke zu nemen verbeut 0

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Wie wol es leider stzt dahin gerathen ist/ das al

le sachen fast durch finantzen vnd geschenck aus⸗

ich! fördert werden/ Ich habe jr auch wol gesehen/ die wol geschenck fordern dürffen/ ja die sich ber hůmen dürffen/ das sie sinan tzen vnd geschenck nemen dürffen/ des man nu muss geschehen lassen/ Wer aber ein* Ge⸗

gericht vnd ge

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