Druckschrift 
Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Ein kurtz Formular. Niermit wil ich einem sedern Herrn seinen Hoffbr auch vngetadelt vnd vnuersprochen ha/ ben/ die weil dieselbigen Leute gnug haben/ so die Rechte verstehen/ vnd zusehen können/ das niemands an seinem Rechten ver kürtzt werde/ So gedencke ich auch keinen gerichtlichen Pro⸗ cess allhier zustellen/ dieweil der selbigen sonst mehr dan gnug ver handen/ vnd im Drucker- funden werden/ dar aus sich der Hoffrath was in dem fall weiter von nöten/ zuersehen hat.

Wie ein Herr einen uewen Diener pfleget anzunemen/ vn d densel⸗ bigen zunereiden.

Ach dem der Durch lauch⸗ tig oder wolgeborne etc. mein gne⸗ diger Herr bedacht ist/ euch zu el

NDianem Diener anzunemen/ jr auch

euch gutwillig erbotten/ seiner Gnaden zu die

nen/ als nemen seine Gnad ewer gut willig er. bieten zu gnedigem gefallen an. Vnd befelhen mir dar auff euch nachfolgen. de meinung fur zuhalten/ Als nemlich/ das jr seiner Gnaden zusagen wolt/ vnd angeloben/

Setrew vnd gewehr zu sein/ Seiner Gnaden

scheden zu warnen/ vnd derselbigen frommen vnd bestes/ nach ewrem höchsten vermögen 0 fordern, Was euch auch Raths weise

*

3