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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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Vie ond gebrauch des hofflebens nicht aller ding bekand ist/ das ich densel⸗ ben eine erinnerung/ vnterricht vnd verwarung thun wollen/ damit sie sich nicht bald im eingang etwa stosß sen/ oder sich verjrren möchtẽ. Denn gleich wie es einem sehr wol gefelt/ wenn er an einem frembden vnbe⸗ kandten ort ist/ vnd einen findet/ der jm den weg weiset vnd aller gelegen heit desselben orts/ darnach er sich richten kan/ erinnert. Also achte ich auch/ es werde den jenigen/ sonder⸗ lich was junge vnd vnerfarne Leute

sind/ nicht zu vndanck geschehen/ wenn sie zu hoff komen ond gern ein anleitung haben wolten/ wie sie sich doch recht vnd wol in das hoffleben schicken solten/ wenn sie dis Büch⸗

lein lesen werden. Ob mir dan wol 10 A ii billich