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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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Vorrede.

1 subst gewönlich sein leben zubnn

gen. f Die andern sagen/ es kome da⸗

her/ das man pfleget zu sagen/ ks

möchte einer gleich so mehr in der Hell als zu Hoff sein/ dieweiles al⸗

les daselbst so wunderlich durch een

ander leufft/ vnd ein solch vnruhig wüste leben ist/ das einem tausent er ligkeit teglich fur augen stehen. Wel

cher beiderteil meinung ich also bla⸗

ben lasse/ wil dieselben loben noch schelten. Sondern mein furne⸗ men ist dahin gericht/ dieweil gleich

wol die Höffe vnterscheidẽ/ da

dan fur vnd fur Leute haben muss vnd teglich viel fromer ehrlicher bl

tapffer Leute vom Adel ander/ ge lert vnd vngelert/ gegen hoff sich be⸗ geben 3 welchen doch die gelegenbel

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