1 dabey auch ye einer den andern vnd erwisenn. Onsorig.
Mich nimpt wunder was du gu s an disenn zwaienn/ oder mangels an mir fündenn kündest. Wie kans gůtt sein/ das Frechmůt/ gleich wie lein nam lautet/ als mit der faust will auß richtẽ/ gleich als dürffe er Got s nit darzů/ vn angstmũt auch wie er genennet also gesinnet/ gar verzagen will/ gleich als were Gott gestorbenn. Frech. Du bist mir ain guter mañ. Lieber setz Gotalles haim/ vnd leg du dieweil die hend in die schoß. Angst. Zwar warum̃ lolt mir nit angst sein
Ists dann ain schertz/ das wir in leis vñ lebens gefar/ sam̃t
allem dem vn eren gesetzt werden? Wie kan ich frölich sein⸗ Mit Frechmůt kan ichs nit halten/ dañ ich waiß das wir der
sach zũschwach seind. So sihe ich auch wol/ wie liederlich
man sich datzũ schickt. Mit Onsorgẽ kan ich auch nitstim̃en. Dañ ob ich schon waiß das Gott vil mechtiger ist/ dann aller gewalt auf erden/ vñ die seinen wol erretten kan/ sie auch zum oftermalen errettet hat/ so kan ich doch nit glaubẽ/ das er sich vnser werde annemen. Dann w erhaben shn erzürnet/ vnnd erzürnen jhn noch für vnd für mit vnserem ver:ůchten leben, Wie kan er vnns dann zů hulfkommen? Darumb mein Gott⸗ liebists nit vergebens/ das ichs mit dem On sorgen nit halten kan. Gottl. Ich hab euch alle dreynugar wol zũ vor vñ yetz widerum̃ vernommen vnd sag noch wie vor/ es hat ain yeder etwas gůts an jm/ doch mit aim mangel vermischt. Frechmůtg felt mir an dem nit vbel/ das er vnuerzagt vnnd mannlich ist will dem blů:durstigennolck/ das on alle recht messige vrsach/ zum tail auß neyd vnnd haß/ zum thail auß hochmůt/ zum thail außaignem gesuch/ vnnser Vatterland
sich vnderstat zůuertilg ken/ vnnsere weyber vnnd kinnder z
chenden vnsere manschafft ʒũ erwürgen/ vnnd was vberig vnder das joch des Römischen Antichrist vnnd seiner Pf 75 6 5 fen


