Gott wol machen. Mancher zablet vnd ist engstig/ lauf hin vnd her/ weer da weer doit/ Da mach bol werck/ da greben/ da soll man diß da das thůn/ Da ist man zũlangsam/ da zů schnell/ Da soll man lo vil zů fůß/ souil zñ Roß haben. Ich befilchs gleich Gott. Der wurdis wol machen, Er schlafft nit. Es soll mir diser krieg mein schlafnic prechen. Gottl. Du güriger Gott/ wie ist die welt so wund erparlich. Der ain ist garzũ frech/ Der annder zůuil ängstig/ Der drit wills alls Gott befelhen ist ʒñuil sorgloß. Ich můß gleichsie all drey an spràchen. Nein Gott gib gnad das sie sich weisen lassen. Itech. Sihe da kumpt eden Gottlieb mein nachpaur. Wie Gottlieb? bist auch keck vnnd mannlich? Gottlieb. Ich bin mein Frechmũt gar nit verzagt. Doch sehe ichs gern das du mich hieruon anredst. Angstmůt vnd Onsdig ists euch nit zuwider kompt auch herz/ wir wellen vns ain wenig mitein ander ersprachenn. Ich habe ei wer aller drey můth vnd sinn auß ewren worten vernummen/ ists euch gelegenn/ will ich geren nit euch dauon redenn/ Onsorg. Lieber hasts gehst/ was diez wen für redenn tribenn habenn. Seinds nit gůt leut Der ein wills mit seiner faust außrichtenn/ der an⸗ der will gar vetzagen. Aber ich laß gleich den liebenn Gott pf alles walten. Lieber was sagst du dazü. Gottlieb. wann nig ihr mich on allen vnwillenn hören wölt/ will ich euch nicht on verhalten/ wie mir eror reden gefallenn. Angst. Sag pi an mein Gottlieb. Ach das du vnns etwas güts vom friden müde lagtest. Gottlieb. Es hat ewer ain yeder etwas
gůis/ Doch mit angehencktem manngel/ wie sichs dann ge⸗ mainlich vndervnns mennschen findet. Niemandts ist vol⸗ kommenlich wie er sein soll. Gũt were/ das ain yeder sein aignenn manngel an jhm/ vnnd was gůts an seinem nech⸗ sten were/ erkandte/ so kandtenn„
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