Sigi 5 gh 1 aft
bleiben. Das spil mainent sie an zůfahen sein erstlich nit mit
Reich ßtagen vmb ain bestend igen lanndostiden vnd gleich⸗ mässigs recht anhalten/ dz wir yetzund müssen für vngehor⸗
samen/ vnrüwigen/ vnd frid brecher gehalten ond mit heeres
krafft vbetzogen werdenn? Mein lieber Taler/ du waists vil baß dann du dich yetz hören lassest/ hast auch selbst vil ann ders hieuor daruon geredt. Aber yetz so es sich etwas gefär
5 lichs an sehen laßt/ jo bist du schon erhaset/ vnnd kumst da⸗
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hin/ das du disem gefärlichem furgeben glaubẽ geben wilt als ob mit disem krieg nit werde vnderstanden/ vnser Christ liche Religion außzütilg ken/ sonder allain etlich wenig vnge horsamen im Reich zũ straffen/ Wann es die mainung solt haben/ sag mir mein Thaler/ Wie keme dann der Babst mit seinen vil tausent Cronen ins spil! Was hettent dann etlich vnrüwig Bischöff vnd Romische Cardinal in disem han⸗ del zũthůn/ die/ Wie menigklich waißt/ yetz etlich zeit daher vnd noch/ nur seer geschäfftig seind/ vñ zů dilem fewr weid lich blasen? Darzů was solte der Bapst herzũ thůn/ mit sei⸗ nen 12000. Italianern/ Welche doch offenlich darumb an⸗ nommen werdent/ das sie im Teijnschen land sollen die Lu herischen ketzerey helffen außreyten/ Wie schicktsichs zůsa⸗ men. wiltu mainen/ das dem Bapst vnd den Bischoffen vil daran gelegen sey/ ob gehorsam frid vnd recht im Reich seye oder ni? Was solten sie herzũ geben? Nit ainen Pfen⸗ ning. Es ist jn anderß wo glegen. Sie mainen alle mit ain⸗ ander/ Wann nur das schiff ainmal angienge/ es geriedte ya wie es wolte/ Geriet es jnen wol/ so wolten sie jubilieren/ vnd
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als dann den armen teütschen esel widerumb vnd also gůͤrtẽ
das er freülich solt zam gnũg werden. Geriet es nit/ so solten sie doch souil erlangen/ das vns diß Euangelion saur gnüg würde/ vnd sye dennocht allwegen weg finden wie sie herrn


