Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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9 R N n 5. 3 722 3 5 1 JS TT I 1 5

.* Stachelbeer.

Man kan aus den reiffen Beeren auch be⸗ reiten nachfolgenden

Stachelbeer⸗Wein.

beer⸗Wein. i 57. Eine Parthen Stachslbeer, ſo viel be⸗

liebig, thue ſolche in ein bereitet Foß, ſchuͤtte daruͤber ſiedend heiß Woſſer, ſo viel dazu noͤthſg. Ver⸗ mache das Faß wohl zu, laß vler Wochen ſtehen, biß das Waſſer von dem Safft und deſſen Gelſt ge⸗

nugſam erfullt; die Beere aber uͤſ⸗

ſen wohl ausgezogen ſeyn: nimm alsdann den Safft aus thue ihn

in glaͤſern Geſchler, und Zucker dar⸗

zu laß mit elnander wohl vermachte aͤͤhren, ſo hat man einen geveroſeg Wein davon. 1 Die unzeitigen Beer in Speiſen genoſſen, bringen Appetit zum Eſſen, man kans den her leriſchen an ſtatt des unzeltigen Frauhen. Saͤffts geben, in einer Brühe gekocht. Sie taugen ſchwangern Weibern in der En northes, auch Bauch; und weiſſen Wel, Hingegen wenn ſie uͤberreſff ſenn, wrden ſie ſüſſe, und verſtopffen gar leicht die ſubtllen Alderlein des Meſenteril, und erwecken als

denn ein Gallen- Erbrechen. Die zarten jungen

Blaͤtter zerſtoſſen, und den Safft eingenome

wen ſalreibt den Harn und Stein. Die Wur⸗ gel wud ſonderlich wider das Fleber geruͤhmel.

379. Zl.

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