Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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28. Stab

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Stachelbeer. 12 z 3

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waͤchs an einem Strauch, ſolcher gibt viel Geſtalt,

weißlichte Sproſſen von ſich, ſo mit vielen Zeit und

ſcharffen Stacheln und den Weinblaͤttern Ort. ſaſt ähnlich, doch viel kleinen krauſen Blattern

beſetzt ſind zwiſchen dieſen wachſen dle graß⸗ farbene Bluͤthe, und folgends die rundte Bee⸗ ren, ſo erſtlich gruͤn, und herbe am Geſchmack, nachgehends aber gelblicht und mit ſuͤſſem und weinigten Safft, auch weiſſen Saamen⸗ Koͤenlein angeſuͤllet ſind, waͤchſet an vlelen

auch kalten Orten wild, wird auch vielfältig zu

den lebendigen Zaͤunen gebrauchet, gruͤnet im Mertzen, und bluͤhet im April.

Dieſe Beer dienen wohl den ſchwangern Weibern, welche mit unordentlichen Geluͤ⸗ ſten befallen werden: ſie bringen auch Be⸗

glerde zum Eſſen, benehmen den Unwillen des Magens, und ſtopffen die Bauch

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uͤſſe.

Aus dem Die ſroride wird von den Krau⸗ ſelbeeren berichtet, daß die Aeſte der Krauſel⸗ beer fuͤr die Thuͤr und Fenſter geſtreuet, oder geleget, alle Zauberey und Vergifftung ver⸗ treibet, wovon ohne Zweiffel es koͤmmet, daß

man die Gaͤrten mit ſolchen Straͤuchen um⸗

zaͤunet hat, denn ob ſchon ſolche Zaͤune in die⸗ ſem fuͤr einen Aberglauben zu halten, ſo dienen ſelbe doch darzu, daß boͤſe Schaden bringende ä Thiere ſich wegen des Holtzes Stacheln nicht durch die Zaͤune dringen, noch auch Diebe I

ſelbige ſteigen koͤnnen. 9 Man

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