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Neſſeln.
Neſſel geſotten und die Haut damſt gewa⸗ ſchen, hellet den boͤſen Grind, wie auch alle um ſich freſſende Schaͤden: Wenn die Miltz erhaͤrtet, lege ſie uͤber, ſo wird ſolche erwel⸗ chen; mit ein wenig Myrrhen in Waſſer ge⸗ ſotten, und die Bruͤhe getruncken, befördert
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die monatliche Reinigung; die Blatter in Wein geſotten, und getruncken, erweichen
den harten Bauch, zerthellen die Winde und ſtilen das Grimmen. Die Milch in Bruͤ⸗ ſten herfuͤr zu locken, haben ſich die Cretiſchen Welber die Bruͤſte damit beſtrelchen laſſen. Helten Neſſel zer quetſcht auf die uuls geleget, minderk das Fisher. Etliche halten dafuͤr, daß Neſſel mit Bier gekochet und als ein Pfla⸗ ſter uͤbergeleget, alles Zufftwehe wunder⸗
lich vertreibe.
Das* von der Wurtzel benimmet
ſeln Saame pur oͤffter in Lungen · Kranck⸗ heiten, Reuchen Huſten, Seſtenſte⸗ chen und Entzöän dung der kungen ge auch.,
Das Waſſſel, ſo aus dem Kraut und Blu⸗ Deſtillirt
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men deſtilliet worden iſt gut den Vollbruͤſti. Neſſel⸗
gen, und ſchweren Athem holen, davon Waſſer.
etliche Morgen 3, oder 4. Loͤffel voll getrun⸗ cken, ſtillet bas Keuchen) waͤrmet den Ma⸗ gen, und benimmet deſſelben Schmertzen, es wird auch gelobet zur Seiten⸗Kranckheit Darmgicht vertreibt den Stein und treibt Sand und Grieß.„„
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