Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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12% Deſſeln.

auch wider den gar zu hefftigen Monat⸗ fluß der Weiber nichts nuͤtzlicher, als der Safft von groſſen Meſſeln, wann man ſolchen Jy. ad 3vj. des Abends trinckt um 6. Uhr ze. Aeuſſerlich laber denſelben mit Weltzenmehl ſubigirt, und dem Hypogaſtrio uͤberleget, die. ſes kan man um Mitternacht wiederholen. Wann man die Wurtzel der groſſen Meſſel mit Wein, Zucker oder Violen⸗Syrup kochet, ſo

iſt ſie ein vort eflich Mittel wider den Huſten, Keuchen, Jaͤpfleins⸗Affecten, und andere Kranckhetten/ die von einer zaͤhen und klebrich⸗

ten Feuchtigkfit herrühren. e! Der Neſſel⸗Saame wird auch herfuͤr gezogen in folgendem

. Sch wind⸗Waſſer, dende Glie⸗ 1. Heiter Neſſel Saamen, Zyt Wild Meerrettich, Ziij.

der. Alton wurtz langen Pfeffer as. Zraix. Daruͤber ſchuͤtte Malvaſter, Rheinſſchen oder andern ſtarcken Wein, laß 14. Toge ſie⸗ hen, ruͤttel es alle Tage zwey biß dreymel auf hernach deſtillir es in einein Alembico oder Helm, und behalt es. In dleſes Waſſer ſoll man ein Tuch netzen, und alle Tage zwey oder z. mal das ſchwindende Glled damſt ankeiben. Gelbſucht. Wlder die Gelbſucht dienet die Neſſel, wenn man derer Wurtzel waͤſchet, mit eln we;

nig Saffran wohl zerſtoͤſſet, und mit einem

weſſſen Wein den Safft wohl ausdrüͤckel, da⸗

en etliche Tage nach

einander einge L 1 voll einnimmet, und wohl darauf ſch gut

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0 Saane eiten, hen 4 ſuchek. Das Wa n dest iu, und ſeh ſche Mog cen ſilleth