Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
Seite
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Weinſtock. 1225

des Haupts. Das Brennen aber der Wein⸗ Reben geſchlehet alſo: Man nimmet friſche Weinreben, bindet ſie in etliche Bindlein, und brennet ſie auf einer reinen eiſernen Herd⸗ Blatte mit hellem Feuer, und muß hernach das Feuer von ſich ſelbſt ausgehen laſſen, und ſoll die Aſche ſchoͤn weiß ſehen, und kelne ſchwartze Kohlen darunter ſeyn, alſo iſt die Aſche bereitet. Aus dieſer machet man mit offtmahligen Durchgieſſen, eine Lauge, und aus ſolcher das fixe Saltz. a e

Das Sal Alkali ſatum von der Reben ⸗Aſche,

als auch alle Alkalia attenuiren hefftig, ſie er⸗

oͤffnen, loͤſen auf, machen die Feuchtigkeiten fluͤßig, effetveſciren mit den acidis, und tem- periren nicht nur allein dieſelben, ſondern de⸗ ſtruiren ſie auch gaͤntzlich; daher ſie zu unzeh⸗ ligen Kranckhelten dienen, nemlich in denen,

welche ab Humorum infarctu& à fermeato

acido generirt werden, als da ſind Scharbock, ſchwere Noth, und andere morbi pituitoſi, Doſ. gib. An ſtatt der larirenden Confection von klei⸗ nen Roſinen kan man auch bereiten folgend Electuarium Laxat. he. Sennet⸗Blaͤtter, Ziij. Cremor. Tartari, 31. Mechocannæ, 3vj. Diagrydi, 3 Anieß⸗Saamen, 8 Galganwurtz, aa. iii]. N

PP

Laxkrende Roſinen⸗ Latwerg.

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D.