Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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5 5 1 ꝶõͤðv 3. 1 f 5 7.

Das Pulver von der Wurtzel und Blaͤttern lobet ſehr in dieſem Fall J. Prævot, in med. paup. tauget auch im Bauchfluß, der rothen Ruhr/ Blut aus ſpeyen ʒ hellet die Mundfaͤulung, und beſeſtiget die wack⸗ lende Zaͤhne; heilet auch die Siſteln, ſonſtiſt es ein vortreflich Wund⸗ Mittel, und kan man es inn⸗ und aͤuſſerlich gebrauchen. Das de⸗ ſtillirte Waſſer aus Kraut und Blumen, dieſim Julio und Auguſto geſammlet worden, kan in

allen oberzehlten Maͤngeln gebrauchet werden,

ſonderlich befoͤrdert es den Harn, fuͤhret den Sand, Schleim und Stein aus den Nie⸗ ren und der Blaſe, iſt dienlich wider die ro⸗ the Ruhr, ſo man davon oͤffters 3. oder 4

Loth trincket.

Man kan das Pulver davon zu alten, offe⸗

5 6 5 nen und flieſſenden Schaͤden gebrauchen, daß man daſſelbe darein ſtreue, denn es verzeh⸗ ret und trocknet aus alle boͤſe Feuchtigkelt e

ſich darein verſammlet, machet die Wunden wiederum friſch, behaͤlt ſie rein, und bringet ſie wiederum zuſammen, Sonſt kan die Wur⸗ tzel und das Kraut zu Pulver geſtoſſen und bis auf ein Quintlein davon unterſchledliche mahl in Bruͤhen eingenommen, allen Sand, Stein und dicken Schleim aus den Nie⸗ ten und Blaſen fuͤrtreflich treiben

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