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Aus dem zerſto ſſenen Saamen mit fer. Die Nie⸗ ſich⸗Kern vermiſchet, machet man mit Zugieſe ren vom ſung Pappel⸗ und Erdbeer⸗Waſſers ein. ich Schleim lein, welches den deib und die Niered von i. zu reinigen.
Viol⸗Saamen und 3ij. Pferſich⸗Kern darzu nehmen, fuͤr eine erwachſene Perſon zu ge⸗ brauchen. Aus den ſeiſchen Violen wird die Purpur Tinctur. blaue Farbe ſich in das zugegoſſene warme Waſſer gern ziehen und alſo eine Violen⸗ Tinctur werden, welche lleblich entweder un⸗ ter dem Wein, oder allein zu trincken iſt, die ſehr wohl abkuͤhlet, die Leber ſtaͤrcket, und den Durſt wohl loͤſchet. So man aber die Vlolen in groſſer Menge Spiritus. zuſammen thut/ und unter ſich jahren und fer⸗ mentiren laͤſſet, hernach deſtillirt, ſo bekommet man einen ſehe fürtreflichen Vliolen⸗Geiſt, welcher dem Roſen⸗Geiſt an Lieblichkeit und Kraͤfften nichts nachglebt. Sonſt werden noch unterſchlebene Sachen aus den Plol⸗Blumen bereitet: als die Conſer- va, der Eßig, das Oel, das deſtilltrte Waſſer aus den Blumen, der Extract und Trochiſci, 1 alleſamt in Apothecken angetroffen werden.
375. Heydniſch Wundkraut. vir ar Eydniſch Wundkraut im Latelniſchen 335. Virga aurea, auch Conſolida Saracenica nica.
genannt, hat glatte Oliven⸗Blaͤtter, allein ſie Geſtalt,
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