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Eiſenkraut. 1193
und colir es, und gebrauche es wie des Zyvölf. feri, es iſt inſonderheit in hitzigen Fiebern dien⸗
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lich, wehret aller hitzigen Geſchwul ſt, 33
ſonderheit die ſich an den Gemaͤchten erzeigen, wann man ſie damit ſalbet.
Das deſtillirte Eiſenkraut⸗ Waſſer elntaul⸗
oͤſet auf die heels der Leber und Miltz, W
fuͤhret die Gelbſucht aus, toͤdtet die Wuͤrme, vertreibt Grieß und Stein, iſt dienlich wider drey⸗ und viertaͤgige Fieber Morgens und Abends Jiſt. ad 51j. davon getruncken; ſo ſoll ſolches auch den Saͤugerin viel Milch machen; iſt auch ein koͤſtl ich Mittel wider die Hauptſchmertzen, ſo man leinene Tuͤ⸗
cher darinne netzet, laulicht uͤber die Stirn
bindet, und wann es trocken, w wiederholet: 13
trocknet auch die Fluͤßigen, und erlaͤutert
truͤben und dunckeln Augen, ſo man etliche Arenen darein gieſſet.
Aus den Blumen des eignen tre
wird eine 7 oder Zucker wie gon Ro⸗ ſen gemacht ſolcher dienet melancholiſchen oder ſchwermuͤthigen Leuten, ſie machet froͤlich, vertreibt ſchwere Gedancken, daraus viel Kranckheiten entſtehen, dienet wider
Hauptfluͤſſe, ſtaͤrckt das Geduͤchtniß und
Hertz, vertreibt Huſten und Wuͤrme aus dem Leibe. Doſ. einer Muſcaten groß Mor⸗ gens und Abends zu nehmen.
Sa ft aus friſch zerhacktemElſenkraut mit Bilſenſaamen oder mit weiſſen Magſaamen⸗
Oehl vermiſchet, und an die Schlaͤffe geſtri⸗
125 vertreibt alle groſſe Hauptſchmertzen: Eee e 4.
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