Eilngema⸗
cheter Call mus.
30 Callmus.
Waſſerſůchtigen, und befoͤrdert die eheli⸗ chen Wercke. 1
Das Acorum conditum oder der einge⸗ machete Callmus, dienet auch in oberzehlten Schwachheiten, ſonderlich bekommt er dem ſchwachen, kalten und feuchten Magen, denn er erwaͤrmet und befoͤrdert die Nauung, ſtlllet das Auffſtoſſen, und verzehret die Cruditaͤten, worzu auch das Extractum, ingleichen das Oehl und Saltz koͤnnen gebrauchet werden.
Wie das Callmus⸗Gehl zu uͤberkommen, und deſſen Nutzen.
u Des beſten ſuͤſſen Callmus q. v. ſchneide ihn in kleine Stuͤcklein, ſtoß es in einem wohl⸗ bedeckten Moͤrſer, thue es hernach in einen ho⸗ hen Glaß⸗Kolben, und zu jedweden Pfund Callmus thue man zwey Untzen Weinſtein, und 2. 3 decrepirt Saltz, miſche es wohl un⸗ ter einander, und gieß daruͤber ſo viel klares
Brunn⸗Waſſer, daß genug iſt, und die Materia
eine Handbreit bedecke, lutire auf den Kolben einen blinden Helm, digerir es in Pferde⸗Miſt oder MB. 20. Tage lang, hernach thue es in ein Alembic und diſtillirs im Sand, die. er⸗ ſten Stunden mit gelindem Feuer hernach ver⸗ ſtaͤrcke ſolches per gradus, biß alles fluͤchtige heruͤber iſt: Separir das Oehl vom Waſſer, be⸗ halt es zum Gebrauch.
Dieſes Oehl ſtaͤrcket das Gedaͤchtnůß
benimmet Haupt⸗Schmertzen und Fluͤſ⸗
ſe ſo von Kaͤlte entſtehen, ſtaͤrckt den
ſchwa⸗
Helle
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