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iebern ul ſtllet den heft und Leber, ſat g geſchwaͤchen auch in pelt ch in andern un didentien, Dim rffe der Gall von noͤthen ſſ.
— mus.
„ ſo in Lateluſt en aber Calamun iſt ein Gewaͤcz zeuget ſich gen;
rd auch in Gatten
ind ſchmale Bil ind krumm else geilet, eines schuf eſchmacks, vod enehm. Vondſe ecken nur die Nuß datt der Aroma olche auch genug und Wüͤrckung chten Salt bal
0 e, ſcharffe die%
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Callmus. 29
Der Callmus ſtaͤrckt den Magen waͤr⸗ Deſſen Gi⸗ met und trocknet, hat duͤnne Theil, und gebrau⸗ brauch.
chet man ihn viel in Verſtopffung des
Monath⸗Fluſſes, Miltzes und Leber,
wie auch im Bauchgrimmen, wenn man
ſolche in Waſſer oder Wein kochet, und darvon trincket, auch wlederſtehet ſolche dem Gifft und der gifftigen Lufft, iſt auch gut zu den kalten Gebrechen des Haupts und den Haupt ⸗Slüͤſſen. Dienet wohl dem bloͤden und ſchwachen Magen, raͤumet die Bruſt, und treibt den Harn, ſtillet die Sarn⸗Winde und Bauchgrimmen, zer⸗ theilet auch das von Fallen oder Stoſſen ge⸗ ronnene Blut im Leibe. Vertreibt Quar⸗ tan ⸗ Sieber, und thut Huͤlffe den Scharbo⸗ ckiſchen. 5
Dieſe Wurtzel iſt warm und trocken im drit⸗ Eigenſchaft
ten Grad, und wird in den Apothecken daraus und Berei⸗ bereitet das Diacorum oder Calmus⸗Latwerg, iu
item dſe eingemachte Wurtzel, der Extract, das Oehl und Sal Acori..
Das Diacorum oder Latwerg iſt bewaͤhrt zu kalten Gebrechen des Haupts und der
Nieren, in Schlag und Laͤhme, und die
Conſerva davon wird von einigen als ein ſon⸗
derbar Arcanum gelobet; Sie vertreibet die
Schlaff Sucht, Zittern, Jaupt⸗Wehe,
ſo von kalten Fluͤſſen entſtanden; ſtaͤrcket den Magen, erwecket guten Appetit zum
Eſſen corigiet ſeinckenden Athen fd aus Undaͤuung des Magens kommet. Hilft 5 Waſ.
ug und Nutzen.


