Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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22 Egyptiſcher Schotten ⸗Dorn.

machet dunn, lindert die Schaͤrffe auf der Biuſt, heilet Lungen⸗Geſchwaͤr, ſtaͤrckt die Darm bindet die zerbrochne Babe aͤuſſerlich iſt der Safft Acaciæ gut, wieder ufnb ſich freſſenden Geſchwaͤr wieder erfrohrne Fuͤſſe Geſchwaͤr der Nagel, und Mundfaͤule, die Gummi aber iſt gut, das Blut zu ſtillen.

Unter den Therlac kommt von Acacia nach Proportion mit folgender Vermiſchung.

. Succ. acaeiæ Ziiß. Sagapan ziij. Gum. Arab. Opii Thebaici. aa. zv. M.

Aeacia Ger- 7. Teutſcher Schlehen⸗Dorn.

12 De Schlehen⸗Dorn iſt ein niedriges und dorniges Baͤumlein, die Blaͤtter gleichen den zahmen Pflaumen ⸗Baum Blaͤt⸗ tern, nur daß ſie ſchmaͤler, haͤrter und raucher ſeyn. Der Stamm iſt roͤthlicht, und bricht gern entzwey, im Fruͤhling bringt er viel weiſſe Bluͤmlein, von welchen hernach die Schlehen⸗ Frucht waͤchſet; welche eines zuſammenzie⸗ henden und herben Geſchmacks ſeyn. Dieſer Strauch iſt an allen Hecken, Zaͤunen, auch in Waͤldern anzutreffen. Was da⸗ Von dieſem Baum findet man in Apothe⸗ von in Apo⸗ cken die Bluͤthe, Blaͤtter und Fruͤchte, ſelten

khecken be⸗ 8 aber die Rinden von den Wurtzeln..

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